Karibik 2017 – Von New York nach Barbados

So ganz ohne Kinder reisen wir in diesem Jahr im Anschluss an die Herbstferien. So lange haben wir auf unseren „Sommerurlaub“ gewartet! Die vorgelagerte terminarme Ferienzeit verhilft uns zu einer stressfreien Vorbereitung. Die Koffer werden ganz entspannt in der Vorwoche gepackt und am Freitag vor der Abreise genießen wir im „Borsalino“ ein leckeres Drei-Gänge Menü und stimmen uns auf den Urlaub ein. Seit Tagen kämpfen Mitreisende um ihre Flüge. Die Pleite von Air Berlin lässt grüßen. Wir wähnten uns bis heute auf der sicheren Seite, haben wir doch individuell gebucht und nicht das Anreisepacket. Doch uns ereilt auch eine Nachricht des Reisebüros. Auf dem Rückflug ist der Flug London-Hamburg umgebucht worden. Nun sollen wir in London abreisen, bevor wir überhaupt dort angekommen sind. Da ist doch unser Flug gestrichen worden. Nun müssen wir in Toronto übernachten. Zum Glück haben wir am Ende noch diesen Tag und außerdem – an den Rückflug wollen wir noch gar nicht denken!

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Samstag, den 28.10.17: Abreise

Wecker klingeln: 03.45 Uhr. Erster Kaffee im Bett. 4.00 Uhr aufstehen.5.00 Uhr: Das Taxi steht vor der Tür, von der HASPA gesponsert, was uns zum Flughafen bringt.

Einchecken und Sicherheitsüberprüfung laufen tadellos. Wir sind mehr als rechtzeitig am Gate und das Boarding beginnt pünktlich. Wir stehen voller Erwartung in der Schlange und dann passiert es: Das Boarding wir unterbrochen. Es fehlt noch eine Flugbegleitung. Eine halbe Stunde verrinnt und so viel Zeit zum Umsteigen haben wir in London doch gar nicht! Endlich geht es weiter. Der Bus fährt unendlich lange über das Rollfeld. Ob wir wohl mit dem Bus nach London gebracht werden sollen? Zum Glück sitzen wir schon, als sich der Pilot meldet: Wir werden wohl erst um 9.30 Uhr starten. Was? Um 10.05 Uhr startet unser Flug nach Montreal! Kai ist entsetzt. Zum Glück hat der sehr nette Flugbegleiter beruhigende Wirkung und noch größeres Glück: Der Pilot meldet sich, dass es nun doch losgehen wird. Es fällt uns noch ein, dass wir eine Stunde Zeitverschiebung zu England haben und am Ende bekommen wir den nächsten Flug doch noch ganz entspannt. Ohne Aufregung geht es einfach nicht.

In Montreal kommen wir nach einem angenehmen Flug gut an. Air Canada kann man empfehlen. Schon dort reisen wir in die USA ein und eine Flugstunde später landen wir in New York ohne weitere Formalitäten. Eine 50 $ Taxifahrt und wir sind auf dem Schiff! Das Einchecken hat AIDA perfektioniert – es dauert nur noch Minuten und die Kabine ist auch schon bezugsfertig.

Es ist wirklich wie nach Hause kommen. Wir wissen, was uns erwartet und man kennt sich aus. Deshalb gehen wir auch wieder schnell von Bord, um New York bei bestem Wetter zu erleben. Den Timesquare erreichen wir bequem zu Fuß und er ist immer wieder ein Erlebnis. Heute, am Samstag, ist es besonders voll und wir stürzen uns ins Getümmel und lassen uns treiben. Karibik 2017 (39 von 1815)Nach dem wir auf unsere Reise angestoßen haben, geht es müde auf das Schiff zurück. Die Anreise steckt doch in den Knochen und der morgige Tag soll früh mit der Seenotrettungsübung starten.

 

Sonntag, den 29.10.17: New York

Die Stimme des Kapitäns direkt in unserer Kabine. Das hatten wir bisher nur beim „Nordlichtalarm“ auf unserer Tour im hohen Norden. Jetzt, um 7.00 Uhr, kündigt er die Seenotrettungsübung an. Pünktlich um 7.30 Uhr stehen wir auf unserer Musterstation und alle anderen auch, so können wir bald zum Frühstück und in den Tag starten. Wir haben bereits Tickets für die Freiheitsstatue zum Besuch der Krone. Mit der Metro geht es zum Schiffsanleger. Weil wir zu früh ausgestiegen sind, mussten wir das letzte Stück des Weges strammen Schrittes zurücklegen. Im Anschluss von strengen Sicherheitskontrollen ging es mit dem Schiff rüber zum Liberty-Island.

Schade ist, dass sich der Wetterbericht bewahrheitet hat und es jetzt in Strömen regnet. Trotzdem wird der Fotoapparat gezückt und die Dame aus allen Perspektiven fotografiert.

Der Aufstieg ist komfortabler geworden, aber es ist natürlich immer noch sehr eng und es sind viele Stufen. Es ist aber auch schon 30 Jahre her, dass wir hier oben waren. Die Aussicht ist nicht „sooo“ atemberaubend.Karibik 2017 (89 von 1815) Die kleinen Fenster in der Krone, die heute bei dem Dauerregen auch noch beschlagen sind, lassen nicht viel Aussicht zu.

Es ist eben das Erlebnis, das zählt. Was nun, bei dem Regen? Es bietet sich das weltgrößter Kaufhaus Macy’s an. Hier kann man sich wirklich verlaufen.

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Gekauft wird eine Sporthose und dann geht es durch den Regen zurück auf das Schiff. Von weiteren Ausflügen sehen wir heute ab. Statt einer Cocktailbar in Manhattan suchen wir eine auf der AIDA auf, um den schönen – aber nassen – Tag ausklingen zu lassen.

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Montag, den 30.10.17: New York und wir laufen aus

Es gibt sie noch – die Sonne. Heute scheint sie wieder und wir nutzen die verbleibende Zeit in New York für einen Spaziergang auf der Highline.

Nicht ganz pünktlich legen wir um kurz nach 13.Uhr ab. Rückblick auf Manhattan oder auf die Freiheitsstatue? Wir entscheiden uns für das Zweite. Mit einem Cocktail verabschieden wir New York und stoßen auf den Beginn der Schiffsreise an. Bei herrlichem Fotowetter kommen die Kameras ins Schwitzen.

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Hoffentlich sind ein paar schöne Bilder dabei.  Es ist recht windig mit Seegang – eine Herausforderung für die Fotografen. Stürmische See hat der Kapitän auch vorhergesagt. Ausläufer eines Tiefdruckgebiets erwischen uns noch. Schon hängen die Spucktüten im Treppenhaus und beim Abendessen ist es erstaunlich leer. Auch die erste Poolparty mit Willkommenssekt ist schlecht besucht. Wind, Seegang und frische Temperaturen sind nur was für die Harten. Wir sind natürlich dabei. Bequem können wir dreimal beim Sekt Büfett zugreifen und ein Tänzchen wagen.

Dienstag, den 31.10.17: Erster Seetag

Erstmal ausschlafen! Seit gestern Abend haben wir offiziell Urlaub. Es ist schon viel wärmer geworden und ein schöner Tag kündigt sich an. Wir genießen das Pool Deck und ich halte Ausschau nach guten Sportkursen. Indoorcyceln ist jedenfalls wieder dabei.

Ein Mitglied der AIDA Fangruppe hatte sich im großen Stil um ein Fantreffen bemüht. 200 Personen treffen sich um 11.00 Uhr in der Anytime Bar. Für jeden hat sie Namensschilder gefertigt und mit Einladung an die Kabinentür gehängt. Eine echte Leistung. Der Entertainmentdirektor Martin begrüßt uns alle mit einem Glas Sekt und sogar der Kapitän Falk Bleckert kommt zu diesem riesigen Treffen. Es gibt zur Krönung noch ein Erinnerungsfoto auf dem Pool Deck für jeden.

Halloween wird heute noch nicht gefeiert. Erst morgen. Da ist man auf See flexibel. So lassen wir den Abend geruhsam ausklingen. Vor dem Essen um 19.00 Uhr ein Happy Hour Cocktail an der DIVA Bar, ein lauschiges Abendessen auf dem Außendeck und dann sind wir auch schon müde vom Nichtstun.

Mittwoch, den 01.11.17: Bermuda, Hamilton

Der Kaffee für Frühaufsteher ab 6.00 Uhr wird für uns auf dieser Reise zum 1. Kaffee im Bett. Die Kaffeemaschine haben wir diesmal wegen des Gewichts nicht dabei und gebucht haben wir auch keine bekommen. Ich schwärme morgens aus, um schnell einen vom Pool Deck zu holen. Heute kann ich dabei schon die ersten Inseln von Bermuda entdecken. Karibik 2017 (327 von 1815)Ab 9.00 Uhr dürfen wir von Bord. Das wollen alle und wir stehen mitten im Stau. Die nächste Schlange bildet sich vor dem Infopoint, an dem auch die Fahrkarten für den öffentlichen Bus gekauft werden können. Der Bus Nummer 7 soll uns zu den schönen Stränden und nach Hamilton bringen. Diesen Tipp kennen wohl alle, denn an der Bushaltestelle bildet sich die nächste Schlange. Alle halbe Stunde fährt der Bus, den wir gerade verpasst haben. Der Vorteil: Wir stehen am Anfang der Schlange und kommen garantiert mit und bekommen sogar einen Sitzplatz. Als erstes soll einer der tollen Strände hier ausprobiert werden.

 

Der Strand- und Badestopp wird bei der Horseshoe Bay eingelegt. Hier ist es wirklich sehr schön. Den Strand und Wasser kann man hier genießen. Uns bleibt in diesem kleinen Paradies nur eine Stunde, denn wir haben viel Zeit durch die lange Warterei verloren und brechen Richtung Hamilton auf. Was für ein Glück, der Bus kommt gerade und ausnahmsweise ohne Wartezeit bringt uns der Bus in die Hauptstadt der Insel, die auch eine der teuersten der Welt sein soll. Den Einwohnern von Bermuda geht es überwiegend gut. Sie verdienen viel, was die teuren Preise erklärt. Die Bermudas sind wohl am Ende doch kein Urlaubsparadies. Die kleine Stadt ist aber nett anzuschauen und sehr gepflegt. Einen Kaffee für mich und einen Cocktail mit heimischen Rum gönnen wir uns aber. Karibik 2017 (371 von 1815)

Zurück geht es mit der Fähre. Die braucht nur 15 Min. – der Bus braucht 50 Min. – und ist in der Tageskarte inkludiert. Um 16.30 Uhr heißt es schon wieder „Alle an Bord“ und um 17.00 Uhr geht die Reise weiter.

Da schaffe ich doch tatsächlich noch meinen 120-minütigen Sportevent „Langhantel meets Cycling“ Langhantel gefällt mir wirklich gut! Die Kraft reicht noch für die Halloweenparty heute Abend auf dem Pool Deck   Alles ist gruselig geschmückt und zu Beginn treten die AIDA Stars auf. Im Anschluss gibt es Happy Hour Cocktails und dann Party. Mit der Happy Hour sind sie auf dieser Reise großzügig!

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Donnerstag, den 02.11.17: 2. Seetag:

Wie es sich für einen Seetag gehört, haben wir tolles Wetter. Es wird immer wärmer und der Himmel ist blau. Zum Glück finden wir noch einen schönen Platz in der Nähe vom Pool. Kai schläft direkt wieder ein. Ich stärke mich bei der Poolaktion am späten Vormittag gleich noch mal mit Chili con Carne. Das Frühstück ist schließlich schon eine Stunde her. Wir genießen das Faulenzen: Schlafen, Lesen und von Zeit zu Zeit abkühlen im Pool. So schön kann Urlaub sein. Sport darf für mich natürlich auch nicht fehlen. Indoor Cycling und im Anschluss Faszien-Training steht auf dem Programm. Jetzt wird es hektisch, denn von 19.00 Uhr bis 19.15 gibt es jeden Abend in der Diva Bar einen Show-Cocktail 2 für 1, mit dem wir gerne vor dem Essen den Abend einläuten. Heute gibt es einen Cuba Libre. Gegessen wird meistens im „Weite Welt Restaurant“, denn dort können wir unser Essen im Freien genießen bei diesen herrlichen Temperaturen. Leider gibt es hier nicht den täglichen Themenabend. Dafür gibt es jeden Tag frisch zubereiteten Wok.

Abends ist auch immer was los. Heute findet die Silent Poolparty statt. Was das wohl wird? Wir sind skeptisch. Toll schon mal der Beginn: Ein happy Hours Cocktail. Kai hat für uns schon Kopfhörer besorgt. Drei verschiedene Musikrichtungen werden angeboten. Was man hört, verrät das Licht an den Kopfhörern.

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Auch der Regen kommt pünktlich zur Party. Verzweifelt versuchen die Barkeeper das Pool Deck abzuziehen, aber es regnet immer wieder. Was hilft´s, da muss man durch. Die Stimmung wird mit weiteren Baraktionen hochgehalten. Da steigen wir aber aus. Spaß macht das ganze überraschenderweise trotzdem. Tolle Stimmung auf dem Pool Deck.

Freitag, den 03.11.17: 3. Seetag

Die Sonne lacht wieder vom Himmel. Es wird schwieriger eine Liege zu ergattern. Die AIDA Profis sind unterwegs und besetzten in aller Frühe schon die Plätze. Das beobachte ich schon beim Besorgen des frühen Kaffees. Nach dem Frühstück sind fast alle Liegen belegt.

Am Bug finden wir noch ein sehr sonniges Plätzchen. Naja, Sonne wollten wir ja schließlich haben. So vergeht der Tag wieder mit Lesen, Schlafen, Baden im Pool und Sport. Der Abend: Showcocktail, Essen und dann wollen wir uns die Gastkünstlerin anschauen. Andrea Volk soll lustig sein – ist sie aber nicht. Ihr Kollege Thorsten Bär war besser. Heute ist Kultur angesagt. Da gibt es noch eine Bar Comedy mit Schauspielern. Ist aber auch nicht so doll. Da lassen wir den Abend doch an der AIDA Bar mit einem, na? Happy Hour Cocktail ausklingen. Karibik 2017 (423 von 1815)

Mit den „Trinkaktionen“ sind sie auf dieser Reise wirklich großzügig! Für die richtige Bettschwere wird immer gesorgt 😊.


Samstag, den 04.11.17: Port Canavera
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Schon um 7.00 Uhr morgens sind wir da. So früh gehen wir nicht raus, aber doch zeitig. Die Einreisebehörden der USA führen wieder einen Identitätsabgleich durch, der geht aber widererwartend recht schnell. Es gibt einen AIDA Shuttlebus zum Cocoa Beach für 10,00 pro Person. Den nehmen wir, denn wir freuen uns auf einen Strandtag. Es ist noch ganz leer, als wir ankommen.

Das Wasser ist toll. Angenehme Wellen, da macht das Baden spaß! Wir genießen den Strand, das Meer und die Sonne. Wir spazieren zur Seebrücke. Dort gibt es Restaurants und Läden.

 

Karibik 2017 (499 von 1815)Nach einer Coke noch ein letztes Bad im Meer und dann zurück zum Schiff. Um 19.00 Uhr wird abgelegt.

Das Abendprogramm sagt uns heute nicht so zu. Müde sind wir auch. Heute werden wir nicht alt.


Sonntag, den 05.11.17: Miami

Wie kommt man am besten zum Miami Beach? Es soll einen öffentlichen Bus geben und wir finden ihn auch. Über die Brücke rüber und wir sehen schon einen kommen.

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Es ist sogar der Richtige, der Bus „S“. Ruckzuck sind wir am Strand und am Meer. Wir gehen noch ein Stück und kommen am Ocean Drive an.

Karibik 2017 (539 von 1815)Hier tobt auch am Vormittag das Leben und die Riesencocktails stehen schon auf den Tischen. Wir erinnern uns an unseren letzten Besuch hier mit den Kindern und finden auch den Strandabschnitt wieder. Es ist noch früh und ein Strandtag liegt vor uns, also mieten wir einen Schirm für 20,00 $. Das Wasser ist toll, aber es fehlen etwas die Wellen. Am Nachmittag geht es zurück. Der Rückweg führt zu Diskussionen. Ich wäre gerne noch etwas den Ocean Drive langspaziert – der Laufsteg für Mensch und Auto, aber die Sorge, rechtzeitig zurück zu sein, lässt uns direkt zum Bus gehen.

Downtown Miami schaffen wir auch nicht mehr viel, aber den Yachthafen, in dem das Leben tobt, besuchen wir noch und trinken eine Margerita.

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Ach ja, Urlaubskarten haben wir heute gekauft und geschrieben und jetzt finden wir keinen Briefkasten und gehen mit den frankierten Postkarten auf das Schiff zurück. Ich gebe die Karten am nächsten Tag an der Rezeption ab. Da wir keinen US Hafen mehr anlaufen, muss noch mal neues Porto gekauft werden. Das werden richtig teure Urlaubsgrüße. Als Tipp: Die Urlauspost immer von der Rezeption frankieren lassen und dort abgeben. Spart Nerven und Kosten.

Um 20.00 Uhr wird ausgelaufen und das ist ein tolles Ereignis. Miami bei Nacht bietet schöne Fotomotive. Es ist sehr romantisch mit der klassischen Auslaufmusik, dem milden Abend und einem „Miami Vice Cocktail“ in der Hand. Alle Mann sind an Deck und auch die Außenbereiche der Restaurants sind voll. Essen ist heute schwierig.

Die Zeiten, wo kaum jemand – außer uns – zum Essen rausgeht, sind vorbei. Am Ende landen wir heute in der Pizzeria.


Montag, den 06.11.17: Nassau, Bahamas

Schon aus großer Entfernung steigen zwei große Gebäude aus dem Meer auf. Eins davon ist das Hotel Atlantis, das die ganze Inselkulisse beherrscht. Karibik 2017 (588 von 1815)Karibik 2017 (591 von 1815)Den heutigen Ausflug haben wir schon frühzeitig in unserer FB – Gruppe gebucht. Ein Schiffcharter, der uns durch die Inselwelt der Bahamas führen soll mit Schwimmen und Schnorcheln. Die Yacht ist richtig schön und groß genug für die 20 Personen, die wir sind. Karibik 2017 (599 von 1815)Wir sitzen an Deck, genießen die Schifffahrt und den Blick. Wir fahren an den Häusern der Schönen und Reichen vorbei.

Bald schon haben wir den ersten Badestopp mit Schildkröten, aber die erkennen wir nicht richtig, da wir nicht mitbekommen hatten, dass Schnorchel an Bord sind. Schade. War aber trotzdem sehr schön. Zum Glück entdecken wir noch die Schnorchel, denn sonst wäre der nächste Schnorchelstopp doof gewesen.

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Es gibt hier so viele Fische! In allen Farben und Größen – wir sind beeindruckt. Unser Kapitän grillt derweilen für uns Hamburger. Köstlich!

Die Verpflegung ist gut, auch mit dem „Flüssigen“. Rumpunsch natürlich, aber auch karibisches Bier, das sehr gut schmeckt. Cola und Wasser gibt es natürlich auch 😊. Ein letzter Stopp und dann geht es im Sonnenuntergang zurück nach Nassau. Karibik 2017 (690 von 1815)

Die Tour war in jedem Fall ihr Geld wert. So ein schöner Tag, der bestimmt ganz besonders in Erinnerung bleibt.

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Alles hat gepasst: Das tolle Schiff, die nette Crew, die netten und entspannten Mitfahrer und natürlich die schönen Ankerplätze. Vielen Dank Marie, dass Du alles organisiert hast.

Zurück in Nassau, sind die Bürgersteige hochgeklappt. Was war hier heute Morgen noch für ein Trubel und nun ist alles geschlossen. Ich wollte doch noch Conch Fritten essen vom Fleisch der hier heimischen sehr großen Muschel. Die Muschelgehäuse findet man hier tatsächlich auch überall, aber leider darf dieser Fund nicht mit nach Hause genommen werden. Ein Lokal finden wir noch. Das Ergebnis der Verkostung: Man kann sie essen, aber man muss es nicht unbedingt.

Karibik 2017 (738 von 1815)Irgendwie war die Vorstellung eine Andere.

Karibik 2017 (758 von 1815)Außer Essen passiert für uns heute auf dem Schiff nicht mehr viel. Wir hatten einen sehr schönen Urlaubstag!


Dienstag, den 07.11.17: 4. Seetag

Heute habe ich einen Plan. Nach der Fülle der letzten Seetage, wo es fast unmöglich war, ein Plätzchen zu ergattern, gehe ich heute früh an Deck. Ab heute gibt es zwar auch eine Liegenpolizei, die hartnäckigen Liegenbesetzern zu Leibe rücken soll, aber wer weiß, was das bringt. Lesen kann ich morgens auch auf der Liege statt im Bett und dem Morgenkaffee bin ich auch näher, also breche ich sehr zeitig mit Sack und Pack auf, um zwei Liegen zu sichern. Also, nicht nur zu besetzen, sondern auch zu nutzen. Ich stürme aufs Deck und – es regnet – in Strömen. Damit habe ich nicht gerechnet. Die Liegenpolizei schleicht auch etwas perplex über das Deck. Die Aktion soll natürlich auch lustig sein, aber kaum jemand hat bei diesen Wetterbedingungen sein Poolhandtuch auf Liegen platziert. Was tun? Ich trolle mich mit zwei Kaffee in die Kabine zurück und lese doch im Bett. Erst später kam mir die Idee, ich hätte auch in die Sauna gehen können, naja, zu spät. Es bleibt regnerisch. Gut, um Sport zu treiben. Am Abend sehen wir uns noch mal den Gastkünstler Thorsten Bär an. Der Arme stürzt leider auf der Bühne und verletzt sich am Knie. Auch das Abendprogramm fällt ins Wasser. Das Pool Deck bleibt heute Abend leer.


Mittwoch, den 08.11.17: Amber Cove, Dominikanische Republik

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Uns erwartet eine künstliche Hafenanlage. Der Anleger wurde von Carnival gebaut mit allem Drum und Dran. Hier gibt es eine ganze Wasserlandschaft, die man besuchen könnte, das wollen wir aber nicht. Es gibt Läden zum Shoppen, das wollen wir aber auch nicht. In einem Sammeltaxi fahren wir nach Puerto Plata, der nächstgelegenen Stadt. Hier trifft man auf sehr unromantisches, aber authentisches karibisches Leben. Die Dominikanische Republik ist ein Entwicklungsland, wie man hier deutlich spürt. Es ist richtig dreckig und nach unseren Maßstäben kann man hier nicht viel sehenswertes finden.Karibik 2017 (781 von 1815) Karibik 2017 (809 von 1815)An der Promenade spricht uns ein alter, zahnloser Taxifahrer an. Wir fahren mit ihm nach kurzen Verhandlungen zum Berg mit Seilbahn. Sein Taxi ist ein richtiges Abenteuer. Viel funktioniert an dem Fahrzeug nicht mehr, aber hoffentlich die Bremsen. Das Autofahren ist hier auch eine ganz besondere Herausforderung. Einfach drauf los Fahren, sonst hat man keine Chance.  Auf dem Berg ist es wirklich schön.

 

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Dort ist ein botanischer Garten mit heimischen Pflanzen angelegt und alles ist sehr gepflegt.

Wir lesen, dass die Regierung schon früh das touristische Potential dieser Berglandschaft erkannt und investiert hat. Wieder untern angekommen, empfängt uns unser Taxifahrer. Er hat uns abgewartet in der Hoffnung, uns zum Schiff fahren zu können. Wir machen mit Ihm noch einen Abstecher zum Strand- so schön ist es dort aber nicht.

Karibik 2017 (873 von 1815)Wir springen kurz ins Wasser und lassen uns dann zurückfahren. Die ganze Rückfahrt mit allen Stopps hat uns 30,00 $ gekostet. Für den alten Herrn war das sicher ein gutes Geschäft und wir sind auch zufrieden mit dem Erlebten.

Auf der Suche nach kostenlosen WiFi stoßen wir in der künstlichen Hafenwelt doch noch auf interessantes. Eine Bar mit schönen Blick auf unser Schiff bietet Riesencocktails an. Den teilen wir uns.

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Während Kai noch überlegt, wie wir am besten diese riesige Cocktailschale aus Kunststoff mitnehmen könnten, kommt die Bedienung, wäscht und das Gefäß aus und gibt es uns mit. Hier wird das Glas immer gleich mitgekauft. Wie wir dieses pokalgroße Gefäß später in unseren Koffer bekommen sollen …. mal sehen.

Der Höhepunkt des heutigen Abends ist die Verlosung der Karibiktombola. Es konnten Lose gekauft werden zur Unterstützung der bei dem Hurrikan zerstörten Inseln. Wir haben natürlich nichts gewonnen, aber der gute Wille zählt.


Donnerstag, den 09.11.17: Cockburn Town, Grand Turk

Karibik 2017 (894 von 1815)Karibik 2017 (913 von 1815)Wieder so ein künstlicher Hafen. Die AIDA legt hier fast am Strand an und den soll man nach Möglichkeit nicht verlassen. Stühle und Sonnenschirme sind hier sogar umsonst. Wir packen unser Badezeug und richten uns auf einen Strandtag ein. Einen kleinen Einkaufsbummel müssen wir unternehmen, denn wir brauchen eine Schnorchelausrüstung, die wir hier auch bekommen. Fische kann man hier wirklich beim Baden direkt am Strand entdecken. Es gibt auch ein paar Anbieter von Schnorcheltouren. Ich mache mit auf den Weg, um Erkundigungen einzuholen. Mit Rochen kann man hier schwimmen. Als wir uns entscheiden, ist es eigentlich schon zu spät. Eine Anbieterin hat Mitleid mit uns oder ist besonders geschäftstüchtig oder beides. Sie holt ihren Mann von der laufenden Tour kurz zurück, um uns aufzugabeln zu lassen. Die halbe Tour ist schon vorbei, das heißt, das Schnorcheln haben wir verpasst. Wir können aber mit zu den Rochen fahren. Das Beobachten der Rochen war sehr eindrucksvoll. Natürlich wurden diese mit Muschelfleisch von der Conch Muschel, nach der vorher getaucht wurde, angefüttert.

Der Roche vom Dienst kam auch gleich. Es kam aber auch noch ein kleiner Rochen dazu. Toll zu beobachten, wie die sich bewegen.

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Uns wurde gezeigt, wie die eigentliche Muschel aus dem großen Muschelgehäuse geschnitten wird und wie diese aussieht. Später konnten wir das Fleisch auch probieren. Es ist ganz fest und schmeckt ähnlich wie Calamaris. Der Ausflug war zwar teuer, aber sehr interessant. Man muss sich hier einfach früher um Ausflugsmöglichkeiten kümmern.

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Auf dem Pool Deck wird heute das Alpenglühen gefeiert. Dafür können wir uns aber nicht lange erwärmen.


Freitag, den 10.11.17: Seetag

Viele haben heute ihren letzten Tag – wir nicht. Für uns ist das ein schönes Gefühl. Eine Woche liegt noch vor uns auf dem Schiff und wir können uns noch auf einige Tage auf Barbados freuen. An See Tagen wird gefaulenzt. Kai besucht heute einen Sushi Kurs und ich gehe ausnahmsweise mal zum Mittagessen. Auch heute ist das Wetter durchwachsen und es regnet immer mal wieder. Seit den Bahamas haben wir karibisches Wetter, als auch mal Regen.

Für die Abreisenden und natürlich auch für uns gibt es heute das Farewell Essen, die Farewell Lasershow, den Abschiedssekt und die Poolparty. Noch wissen wir nicht, dass es für uns, eine Woche später, kein Farewell Essen geben wird und langen zum Glück auch bei den Hummerscheren zu. Wir beginnen im Marktrestaurant und arbeiten uns ins „Weite Welt“ hoch. Diese Essensstrategie hat sich bewährt. Es wird ein schöner Abend. Morgen geht es früh raus, denn wir haben einen Ausflug gebucht. So entkommen wir auch dem Abschieds- und Wechseltag hier auf dem Schiff. Die „Neuen“ werde wir wohl an ihrer Blässe erkennen. 880 Passagiere reisen weiter bis Barbados.


Samstag, den 11.11.17: Dominikanische Republik, La Romana

Toller Sonnenaufgang! So früh starten wir in den Tag für einen tollen Ausflug. Andere müssen heute abreisen und vor uns liegt ein fantastischer Schnellbootausflug auf dem karibischen Meer. Es beginnt geheimnisvoll: Am Taxistand sollen wir einen Code nennen, damit wir für einen vereinbarten Tarif zum Startpunkt gebracht werden. Gebucht hatte Kai schon von zu Hause den Saona  VIP Ausflug von Seavis Tours. Abgesetzt wurden wir direkt am Strand und bei den Booten. Beim Veranstalter ging alles sehr geschäftig und organisiert zu. Name, kurze Einweisung und Erklärung. Es gab noch einen Kaffee und eine Toilette und dann ging es auf die Schnellboote. Der Ausflug war gut gebucht: 3 Boote mit je 25 Gästen. Die Boote waren gut ausgelastet mit uns Touristen. Und schon ging die rasante Fahrt los. Der erste Stopp war bei einer Sandbank mitten im karibischen Meer. Hier konnte man nach Seesternen schnorcheln.

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Ich habe leider nur einen entdeckt. War aber spannend zu beobachten, wie zügig sich die Tierchen fortbewegen. Natürlich war auch bei diesem Ausflug alles inclusive, sprich ganz viel Rum und Mittagessen. Die ersten Cuba Libre wurden direkt bei den Seesternen verkonsumiert.

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Nach weiteren 15 Min. Bootsfahrt an Mangrovenwäldern vorbei, ging es auf die unbewohnte Insel Saona zum Schnorcheln, Baden, Relaxen und – ganz wichtig – es gab etwas zu Essen. Entlang eines alten Bootssteg konnte man tolle Fische entdecken.

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Die Bar wurde auch wiedereröffnet und das Mittagessen war gut und reichlich. Die Fleischknochen wurden eingesammelt – für die Straßenhunde. Der nächste Stopp war eine dann das einzige bewohnte Dorf auf Saona.
Die Hunde warteten schon sehnsüchtig auf die Knochen.

Karibik 2017 (1041 von 1815)Interessant wir ein Spaziergang durch das Dorf und der Eindruck, den man gewinnen konnte über die karibische Lebensart.

Eine Schildkrötenaufzuchtstation gab es auch noch zu sehen mit ganz vielen frisch geschlüpften Babyschildkröten, die in der Nacht ausgesetzt werden sollten.

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Natürlich wurde auch noch gebadet und geschnorchelt. Der krönende Abschluss waren die 50 Minuten Rückfahrt, bei der sich die drei Boote ein Wettrennen geliefert haben.

Um 18.00 Uhr waren wir wieder beim Schiff. Alles hatte super geklappt und es hat super viel Spaß gebracht.

So, jetzt schnell noch mal in die Sauna, um Sand und Salz loszuwerden und ab zum Essen. Heute ist es nicht doll. Alle Zeiten sind ungewöhnlich wegen der neuen Passagiere, die um 20.00 Uhr zur Seenotrettungsübung müssen -wir aber nicht. Alle, die schon auf dem Schiff waren, sind befreit.

Es gibt heute Sekt zur Begrüßung und eine Poolparty. Da müssen wir hin. Wir wollen schließlich auch auf die neuen Gäste anstoßen. Was passiert pünktlich zur Eröffnung des Sekt – Büfetts? Es fängt an zu gießen! Karibisches Wetter halt. In Windeseile verschwinden die meisten. Wir haben uns vier Glas Sekt schmecken lassen 😊.


Sonntag, den 12.11.17: Seetag

Es sind noch Liegen frei –   obwohl es nicht regnet, sondern die Sonne vom karibischen Himmel scheint. Okay, die besten Plätze sind weg, aber ich finde doch noch einen Netten. Das Schiff scheint leerer geworden zu sein. Auf dem 1. Reiseabschnitt war es auch wirklich sehr voll. Den Arzt-Test für das Schnuppertauchen besteht Kai leider nicht wegen seinem Bluthochdruckmedikament. Der Ausflug muss leider gestrichen werden. Jetzt stehen keine weiteren gebuchten Aktivitäten für die nächsten Stationen an. Der Tag verläuft ruhig, Kai liest und schläft. Ich gehe auch mal in den Pool und natürlich zum Sport. Ach so, heute ist Waschtag! Kai freundet sich das erste Mal auf einer AIDA Reise mit dem Waschsalon an. Für 4,00 € wird unsere Wäsche sauber und trocken. Am Abend tanzen wir. Die Tanzlehrerin ist neu an Bord, aber den Tanzlehrer zuvor haben wir auch nicht kennengelernt. Discofox für Fortgeschrittene – wir lernen eine neue Figur, die Brezel. Einen „Big Pina Colada“ Cocktail direkt aus der Ananas gibt es an der Poolbar.

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Die Nacht ist herrlich! Zum Abschluss liest der Autor Wladimir Kaminer, der auch neu zugestiegen ist, im Theatrium aus seinem Buch „Mein Leben im Schrebergarten“.

Karibik 2017 (1150 von 1815)Die Lesung mit ihm ist wirklich unterhaltsam. Er liest nicht nur aus diesem Buch vor, sondern erzählt noch lustige, aber auch nachdenkliche Begebenheiten und streut andere Kurzgeschichten ein. Ein gelungener Abend! Kai kauft das Buch auch 😊


Montag, den 13.11.17: Oranjestad, Aruba

Die erste der schönen ABC – Inseln steht heute auf dem Programm.

Karibik 2017 (1151 von 1815)Gleich am Hafen gibt es eine Tourist Information und es gibt auch einen öffentlichen Bus. Die Haltestelle ist nicht weit. Wo wollen wir hin? Es gibt einen Leuchtturm. Leuchttürme mögen wir.

Drei Busse fahren in die Richtung und wir nehmen den ersten davon. Die Route führt an den Stränden und Hotels entlang, doch leider nicht ganz bis zum Ziel. Den Rest gehen? Das ist noch weit, besonders in diesem warmen und feuchten Klima. In 30 Minuten soll der „Leuchtturmbus“ kommen. Der Kompromiss: Wir laufen die 30 Minuten und steigen dann in den Bus, der kommt. Das klappt hervorragend. Die Endstation liegt an einem phantastischen Strand und es ist immer noch ein Stück bis zum Turm, den man auch besteigen kann. Der Programmpunkt fällt aber aus, da wir keine Stunde warten wollen auf die nächste Führung und 10,00 $ soll es auch pro Person kosten. Dann wird das gute Stück eben es allen Richtungen fotografiert. Es gibt noch eine Kokosnuss zum Trinken und dann zurück zum Bus. An einem schönen Strand wollen wir aussteigen. Den schönsten erwischen wir aber irgendwie nicht. Wir dachten, wir wären schon zu weit gefahren, aber tatsächlich sind wir etwas zu früh ausgestiegen. Trotzdem gehen wir in der „Badewanne“ baden. So warm ist das Wasser. Um den Schattenplatz gibt es noch Verstimmungen. Schirm und Liege für 25,00 $ lohnen sich nicht wirklich für einen kurzen Aufenthalt, aber da gehen die Meinungen auseinander. Letztlich liegen wir im kostenlosen Schatten bei einem Steg. Der Bus bringt uns nach Oranjestad zurück. So viel Spannendes gibt es dort aber auch nicht zu entdecken. Es gibt Läden aller teuren Marken.Karibik 2017 (1181 von 1815)

Zurück auf dem Schiff wird schnell geduscht, um pünktlich zum Sonnenuntergang an der Ocean Bar zu sein. Besonders spektakuläre Sonnenuntergänge oder -aufgänge hat es bisher auf dieser Reise noch nicht gegeben. Meistens findet das Ereignis doch hinter Wolken statt. Trotzdem ist die Stimmung schön. Es wir noch getanzt – Langsamer Walzer- und natürlich auch gegessen. Den späten Abend verbringen wir bei der Poolbar. Ein karibisches Trio ist neu aufgestiegen und sorgt hier für richtiges karibisches Feeling.

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Dienstag, den 14.11.17: Willemstad, Curacao

It never rains auf Curacao und wenn es doch mal regnet, geht keiner aus dem Haus. So macht uns unsere Reiseführerin das Klima auf Curacao schmackhaft. Ganz spontan haben wir uns heute beim Verlassen des Schiffs für eine Tour bei einem der unzähligen Anbietern, die einen an Land erwarten, entschieden. Mit den „Rumba Tours“ und unserem weiblichen Guide Leidy haben wir die richtige Wahl getroffen. Der 1. Fotostopp ist auf der Hochbücke und das erste Highlight sind die Tropfsteinhöhlen.

Alles ist ganz entspannt. Wer sie besichtigen will, geht rein für 10,00 $ Eintritt, aber keiner muss. Die Höhlentour durch die Tropfsteinhöhle gefällt uns. Weiter geht es zu den Flamingos. Ganz ohne Zeitvorgabe können die Vögel beobachtet und fotografiert werden.

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Informatives über die Insel weiß Leidy auch zu berichten. Es gibt hier z. B. vier Jahreszeiten: heiß, heißer, am heißesten und die Hölle. Endlich geht es zum Strand.

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Es soll der zweitschönste sein und schnorcheln können wir hier auch wunderbar. Wie lange wollt ihr bleiben? Die Rückfahrtzeit kann von der Gruppe bestimmt werden. Bis um 16.00 Uhr wollen wir bleiben. Liegen gibt es hier auch für 3,00 $. Wir genießen die Zeit. Um 17.00 Uhr sind wir wieder Down Town und es bleibt Zeit Willemstad zu besuchen.

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Die kleine Stadt ist sehenswert und alles wird gerade weihnachtlich geschmückt. Kai sammelt Motive für die diesjährigen Weihnachtsgrüße.

Karibik 2017 (1293 von 1815)Karibik 2017 (1296 von 1815)Karibik 2017 (1303 von 1815)Karibik 2017 (1301 von 1815)Karibik 2017 (1318 von 1815)Eine lustige Brücke haben sie hier auch. Immer wenn ein Schiff kommt – und das ist nicht selten – schwenkt sie zur Seite. Abends ist das ganze schön beleuchtet.

Auch hier hätte es einen Linienbus gegeben, aber mit unserer Tour waren wir sehr zufrieden und alles was wir heute gesehen haben, hätten wir alleine nicht geschafft. Für 35,00 $ pro Person haben wir viel Schönes gesehen. Ein Wort haben wir auch gelernt: Dushi. Es heißt so viel wie „Alles Wunderbar“.

Ein Highlight findet heute auch auf dem Schiff statt. Es gibt auf dem Pool Deck ein karibisches BBQ.

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Fangfrische Fische vom schwimmenden Markt in Willemstad werden filetiert und gegrillt. Es gibt natürlich auch gegrilltes Fleisch, Salate, Suppen, Grillgemüse, Eis, Obst und Kuchen – alles sehr lecker. Auf den Tischwein muss auch nicht verzichtet werden und es gibt Bier aus der Dom. Rep. Ein schöner Abend, der mit karibischer Musik stimmungsvoll abgerundet wird. Fast alle bleiben an Deck, um den warmen Abend zu genießen. Es gibt auch noch eine Cocktailaktion mit Blue Curacao.

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Um 22.00 Uhr soll das Schiff ablegen, doch es gab, so der Kapitän, eine Fehlermeldung. Das Sailaway verzögert sich auf unbestimmt Zeit und wir gehen nach einem schönen Tag ins Bett.


Mittwoch, den 15.11.17: Kralendijk, Bonaire

Erst etwas Frühsport und dann geht es heute zu Klein Bonaire. Hier kann man die Unterwasserwelt mit dem Schnorchel hautnah erleben. Mit dem Wassertaxi fahren wir zu viert für 20,00 $ pro Person hin und zurück rüber.

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Ein Schnäppchen ist das nicht, aber ein Einheitspreis. 10 Min. später sind wir auf der Insel. Hier ist ein Naturschutzgebiet und es gibt keine Infrastruktur. In der Nähe von Buschwerk finden wir etwas Schatten. Das Riff ist nur wenigen Meter von Strand entfernt und das ist das tolle.

Hier kann wunderbar geschnorchelt werden und man sieht große und kleine und bunte Fische in großer Anzahl. Das Wasser ist glasklar und warm. Heute ist es heiß und fast wolkenlos, da kann man es ohnehin nur im Wasser aushalten. Zu trinken gibt es das mittlerweile lauwarme Wasser, das wir uns mitgebracht haben. Um 16.00 Uhr fahren wir mit dem Wassertaxi zurück und haben noch etwas Zeit, durch den Ort zu bummeln. Das Beste, was wir finden, ist eine kleine Brauerei.

Endlich kann der Durst gelöscht werden!

Leider haben wir die Sonne heute unterschätzt in Verbindung mit dem Wasser und dem Schnorcheln. Eigentlich hätten wir es wissen müssen, wie leicht man beim Schnorcheln verbrennen kann. Ich habe jedenfalls jetzt einen Pavianhintern und Kai hat es mehr am Bauch erwischt. Bisher hatten wir Glück beim Sonnenbaden, aber jetzt ist der Sonnenbrand da.

Den Sonnenuntergang genießt man wunderbar an der Ocean Bar. Dort wird der Sunset mit netter Live Musik begleitet und der Sundowner ist auch nicht weit. Kai liebt das Bier mit der Zitrone im Flaschenhals und ich genieße gerne ein alkoholfreies Weizenbier.  Später wird noch mal die Silent Poolparty gefeiert.

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Morgen ist Seetag, da kann heute ordentlich gefeiert und getrunken werden! Drei Happy Hour Cocktails fördern das Unterfangen. Für einen Snack „kurz vor Mitternacht“ haben wir in den letzten Tagen die Pizzeria entdeckt. Zu Beginn der Reise sind wir früher ins Bett gegangen.


Donnerstag, den 16.11.17: 5. Seetag

Ganz ohne gejoggte Schornsteinrunde soll diese Kreuzfahrt nicht zu Ende gehen, also raffe ich mich dazu auf. Es ist immer wieder schön, um den Schornstein zu laufen, aber auf dieser Reise ist es schon am frühen Morgen sehr warm und sonnig.

An Seetagen ist immer viel los. Es gibt z. B. um 11.30 Uhr immer ein Büfett an Deck. Heute gibt es bayrisch – Weißwurst mit Leberkäse. Da wird nur ein Teller Obst gefrühstückt. Bei dem tollen Wetter ist das Pool Deck schon längst voll, als wir nach einem Plätzchen auf die Suche gehen. Mit Glück finden wir noch zwei Schöne mit etwas Schatten in der Nähe vom Pool und haben dort auch angenehme Gesellschaft. Es wird gelesen, gebadet, gedöst und Tagebuch geschrieben. Wie es sich für einen Seetag gehört. Zwei Sportkurse stehen auch auf dem Programm.  Wladimir Kaminer liest wieder. Die Lesung, mit dem dazu gehörigen Show Cocktail, läutet unseren Abend ein. Der Mann ist wirklich gut! Heute liest er aus seinem noch nicht erschienenen Buch über Kreuzfahrten und aus seinem Werk über seine Ehefrau Olga und somit über alle Ehefrauen 😊. Sehr unterhaltsam! Und schon ist es wieder Abendbrotzeit. Zugegeben, es hat sich doch schon eine gewisse Büfett Müdigkeit eingestellt. Einiges wiederholt sich und es fehlt etwas Abwechslung. Seit Tagen prüfen wir auch das Angebot im Marktrestaurant, obwohl es uns dort nicht gefällt. Wir wollen draußen essen und nicht drinnen und es ist dort auch unglaublich voll. Hier findet wirklich die Schlacht am kalten Büfett statt. Auch die Essenszeiten passen nicht so wirklich zu unseren Gewohnheiten. Die Auswahl ist hier aber besser. Heute gibt es französisch – sogar mit Schnecken. Ausnahmsweise bleiben wir die ganze Zeit hier. Den Abend lassen wir unter karibischem Sternenhimmel an der Anytime Bar ausklingen. Wir halten abends auch schon länger aus – ein Zeichen für die eingetretene Erholung.

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Freitag, den 17.11.17: St. George´s, Grenada

Auf dieser schönen Insel waren wir schon mal und haben einen traumhaften Wasserfall besucht. Heut geht es zum Strand. Zuvor bummeln wir noch durch die Stadt und über den Gewürzmarkt. Karibik 2017 (1408 von 1815)Karibik 2017 (1409 von 1815)Karibik 2017 (1416 von 1815)

Der Vorrat an Muskatnüssen muss aufgefüllt werden und gleichzeitig bieten sich die Gewürze als praktisches Mitbringsel an. Wir kaufen auch Schokolandenkapseln, die in Milch gekocht Kakao ergebe sollen. In jedem Fall riechen sie verführerisch nach Schokolade. Wir entdecken einen Stand mit einer Marktfrau und ihren niedlichen drei Mädchen – eins ist 6 Monate alt und schläft im Schrank. Dort kaufen wir ein. Jetzt geht es mit dem Wassertaxi für 10,00 $ pro Person zum Strand. Für weitere 15.00 $ mieten wir zwei Liegen und einen Sonnenschirm.

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Endlich können wir uns hier auch mal einen Eimer mit Eiswürfeln und sechs Flaschen Bier bestellen. Das Leben kann so schön sein. Zu um 20.00 Uhr hat Kai einen Tisch in dem Sushirestaurant bestellt. Das Sushi ist wirklich lecker, aber nach einem Tag mit wenig Verpflegung bleiben wir etwas hungrig. Auf dem Pool Deck shaken die Offiziere heute die Cocktails. Anschließend singen sie auch noch. Die Armen haben heute volles Programm. Zum Glück hat die Pizzeria bis um 24.00 Uhr geöffnet, da können wir vorm ins Bett gehen noch mal zuschlagen.


Samstag, den 18.11.17: Kingstown, St. Vincent

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Zum Ende der Reise sollen die frühen Morgenstunden noch mal genossen werden. Mit einem frühen Kaffee in der Hand wird der Sonnenaufgang bewundert, das Einlaufen in den Hafen bewundert. Vor uns taucht die sehr grüne Insel St. Vincent auf. Schornsteinrunden werden absolviert und den Pool kann ich am Morgen nur empfehlen. Er ist noch erfrischend kühl und sauber. Heute habe ich mir das Frühstück verdient. In Kingstown ist am Samstag Markt. Gemeinsam mit zwei Martina und Marie bummeln wir durch das sehr geschäftige Markttreiben. Hauptsächlich Obst und Gemüse wird hier angeboten, was auch von hier stammt, denn im Landesinneren gibt es nicht nur einen aktiven Vulkan, sondern auch Farmen. So ganz entspricht der hiesige Markt und das feilbieten der Waren nicht unseren Gepflogenheiten, aber es ist sehr interessant, alles zu beobachten und es gibt Einblicke in die karibische Lebensart.

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Was tun nach dem kleinen Marktbummel? Mit dem Wassertaxi wieder zu einem Strand wollen wir heute nicht, obwohl das Wasser sehr verlockend aussieht. Die Offerten der Taxifahrer sind ziemlich teuer, wie wir finden. Die verstehen es natürlich auch, den modernen Kreuzfahrern das Geld aus der Tasche zu ziehen, immer in US $. Wir einigen uns mit einem Taxifahrer, der uns zum Fort Charlotte bringt für 30,00 $ Hin und zurück.

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Hier werden wir mit einem tollen Blick über die Insel und das Meer belohnt. Ein Guide gibt uns noch interessante Informationen über die Geschichte und wir können auch Fragen über das Leben hier stellen. Der kleine Ausflug hat sich gelohnt. Zeitig zurück auf dem Schiff können wir hier noch mal liegen und in die Sauna gehen, um uns auf unseren letzten Abend an Bord vorzubereiten. Ach ja, packen mussten wir auch noch. Es gibt zwar heute den Abschiedssekt und die offizielle Verabschiedung „Auf ein „AIDAsehen“, aber kein Farewell Dinner für die 800 Gäste, die morgen mit uns das Schiff verlassen.

Das entsprechende Dinner in der Dom. Rep. galt wohl auch schon uns. Egal, die Poolparty wird gefeiert, ein letzter Drink in der Ocean Bar genommen, ein letztes Mal bei der Mitternachtspizza zugeschlagen und die letzte Nacht ruft. Traurig ist es immer, wenn die Koffer vor die Kabine gestellt werden müssen.Karibik 2017 (1532 von 1815)


Sonntag, den 19.11.17: Barbados, wir verlassen das Schiff- unsere letzten Tage auf der Insel starten

Zeitig sind wir vom Schiff, obwohl ich das ganze Morgenprogramm noch mal durchgezogen habe. Zum Ende der Reise hatte ich jetzt doch noch an den Laufrunden gefunden. Runter vom Schiffe finden wir gleich ein Taxi zum Hotel und so sind wir schon vor 11.00 Uhr da und das Zimmer ist auch schon fertig. Die Lage ist wirklich einzigartig. Karibik 2017 (1533 von 1815)Karibik 2017 (1537 von 1815)Karibik 2017 (1539 von 1815)Karibik 2017 (1540 von 1815)Ein kleines Hotel, direkt am Strand mit kleinem Pool. Unser Zimmer hat einen Balkon mit Meerblick und -rauschen. Ein Traum. Außerdem gib es einen Kühlschrank mit Eisfach – sehr wichtig! Und eine kleine Küchenzeile. Um uns herum sind viele Bars und Restaurants und auch kleine Supermärkte, wie wir auf einer ersten Entdeckungsrunde feststellen. Es ist sehr warm, so dass für den Rest des Tages der Pool ruft und das Meer an getestet wird. Die Sonne wird im Meer versinken und dieses Ereignis soll vom Balkon genossen werden. Den Sundowner dazu haben wir eingekauft – Cola mit Rum von der Insel.Karibik 2017 (1541 von 1815)

Es ist früh dunkel. Am Abend wirkt hier alles auch sehr nett und angenehm belebt. Auf dem Weg zum Essen, es soll heute fliegenden Fisch geben –  trinken wir doch gleich noch einen Happy Hour Daiquiri, damit wir nicht aus der Übung kommen.


Montag, den 20.11.17: Barbados

Als Erstes im Meer baden und anschließend im Pool, wenn das kein Urlaub ist. Anschließend Frühstück auf unserem herrlichen Balkon mit Meerblick. Der Pool ruft und wir verbringen dort den Nachmittag auf der Liege im Schatten. So richtig viel Zeit zum Lesen hatten wir bisher eigentlich noch nicht. Abkühlen können wir uns im Pool aber nicht, dafür ist das Wasser bei diesem Klima einfach zu warm. Wann wünscht man sich schon mal kälteres Poolwasser …… Im Meer entdecken wir tatsächlich eine Schildkröte, aber leider wenige Fische. Wir erkunden noch mal die andere Richtung von unserem Hotel, aber schnell, denn zum Sonnenuntergang sind wir mit unserem Balkon verabredet. Heute ist er wirklich schön, aber am Ende versinkt die Sonne doch wieder in den Wolken und nicht im Meer. Karibik 2017 (1542 von 1815)

Abends ist es in den Straßen hier sehr nett. Für mich gibt es noch mal fliegenden Fisch und Kai verspeist einen Hamburger. Natürlich noch einen Cocktail zum Schluss und, wir wissen auch nicht warum, wir sind so müde.

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Dienstag, den 21.11.17: Barbados

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Wir sind so faul. Das liegt aber auch an der schönen Umgebung von unserem Hotel. Im Grunde ist alles vor der Tür. Erstmal nicht übereilen. Doch noch mal an den Pool und anschließend schnorcheln im Meer. So toll sind die Fische hier wirklich nicht. Mit Klein Bonaire kann nichts mithalten. Engländer berichte uns, dass sie gerade eben drei Schildkröten gesehen haben. Neuer Versuch: Wir finden auch eine Schildkröte und können ihr lange hinterher schwimmen. Mittlerweile haben wir für morgen eine Tour gebucht über die Insel gebucht. Unsere erste Wahl war ausgebucht, aber diese ist hoffentlich auch schön. Hier gibt es auch ein interessantes Kleinbussystem. Überall fahren diese Busse herum und man kann jeder Zeit zusteigen und aussteigen. Jede Fahrt kostet 2.00 BSD pro Person. Auf diese Weise kommen wir günstig nach Bridgetown, der Hauptstadt von Barbados.

Karibik 2017 (1637 von 1815)Karibik 2017 (1626 von 1815)Karibik 2017 (1623 von 1815)So besonders schön ist es dort nicht, aber das einheimische Treiben ist immer interessant und die Fahrt war schon ein Erlebnis. Es ist unglaublich, wie viele Leute in diese Busse passen. Karibik 2017 (1641 von 1815)

Jetzt sitzen wir auf unserem Balkon und lauschen dem Meeresrauschen bevor wir gleich zum Essen gehen werden. Zuvor trinken wir an der Hotelbar aber noch unseren Willkommensdrink. Rumpunsch natürlich. Gleich gegenüber ist ein mexikanisches „In“ Restaurant: Café Sol. Wir haben reserviert – anders bekommt man gar keinen Platz. Wie es aber immer so ist mit den überlaufenen Restaurants. Es ist hektisch, laut und die Bedienung ist gestresst. Das Essen ist nicht schlecht, aber der Service lässt zu wünschen übrig. Da sind uns die kleinen Straßenrestaurants doch lieber.


Mittwoch, den 22.11.17: Barbados

Um 8.00 Uhr werden wir abgeholt und Quer über die Insel zu den Höhlen, den Harrison’s Cave gefahren. Karibik 2017 (1643 von 1815)Karibik 2017 (1644 von 1815)Karibik 2017 (1649 von 1815)Dort haben wir mal drei und dann wieder gar keinen Guide. Es wirkt etwas unorganisiert und die Zeit vergeht. Endlich soll die Fahrt in die Tropfsteinhöhle beginnen. Es ist tatsächlich ein Tram Tour. Die Höhlen sind 6 km lang und wir besuchen ca.2 km Es geht auch ziemlich in die Tiefe. Die Höhlen sind schön anzusehen und es gibt hie rauch richtig viel Wasser. Das Höhlensystem hat große Bedeutung für die Trinkwassergewinnung. Weiter geht es an die Atlantikküste zum Surf Hot Spot Bathsheba. Karibik 2017 (1663 von 1815)Karibik 2017 (1676 von 1815)Karibik 2017 (1684 von 1815)Karibik 2017 (1694 von 1815)Hier gibt es einen kurzen Fotostopp und Lunch. Leider bleibt keine Zeit zum Verweilen. Der Fahrer scheint etwas in Eile und treibt uns immer schnell wieder zusammen. An dieser Stelle ist es sehr schade. Auf geht es zu einer Windmühle. Karibik 2017 (1697 von 1815)

Die sieht aus wie unsere, hier wurde aber Zuckerrohr gemahlen. Gleich hier ist auch noch ein Aussichtspunkt über die Landschaft und die Atlantikküste: Cherry Tree Hill.

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Auf geht es zum St Nicolas Abbey, ein altes Landhaus indem nun Rum gebrannt wird. Das Landhaus wird kurz besichtigt, dann gibt es einen Rumpunsch, anschließend einen alte Schwarzweiß Film, wie es früher einmal ausgesehen hat. Dann gibt es eine kleine Rumverkostung. Das lustigste ist, dass der Verloster total betrunken ist.

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Ein schneller Blick auf die Destillerie und die Abfüllung und ab in den Kleinbus. Tatsächlich hätte es hier wohl noch Gärten und etwas Natur zu sehen gegeben. Wir erfahren aber den Grund zur Eile: Um 14.00 Uhr ist Fütterung bei unserem nächsten und letzten Stopp: Barbados Wildlife Reserve. Die Affen werden gefüttert. Wir kommen pünktlich und die Fütterung ist wirklich nett.

Karibik 2017 (1744 von 1815)Karibik 2017 (1753 von 1815)Karibik 2017 (1766 von 1815)Sonst hätten wir die vielen Affen sicher gar nicht gesehen. Es gibt auch Unmengen an Landschildkröten. Da muss aufgepasst werden, sonst tritt man drauf. Es gibt noch für jeden einen Rumpunsch und die Verteilung der Teilnehmer auf die Hotels beginnt. Ja, wir haben etwas von der Insel gesehen, aber im Schnelldurchlauf und der Spaßfaktor hat gefehlt. Zusammenfassend gesagt: Informativ, aber einmal reicht. Die Tour ist bestimmt ein guter Ausgangspunkt, um die Insel anschließend auf eigene Faust mit dem Bussystem zu erkunden.

Da wir schon gegessen haben, versuchen wir uns heute an einer Straßenküche und verspeisen den „erjagten“ Hamburger auf dem Balkon.

Donnerstag, den 23.11.17: Barbados

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Vor dem Frühstück gehen wir auf Schildkrötenjagd. Morgens sollen die Viecher unterwegs sein. Wir sehen keine. Also Frühstücken wir auf unserem Balkon in Ruhe, um dann an den Pool zu wechseln. Zu einem Ausflug an die Atlantikküste konnte ich Kai nichtüberreden. Ihm fehlt die Abenteuerlust, was die kleinen Busse angeht. Stattdessen wollen wir später einen Strandspaziergang unternehmen. Direkt am Strand und manchmal im Wasser laufen wir ein ganzes Stück die Küste entlang. Die Strände auf Barbados sind alle öffentlich. Wir kommen an einigen Hotels vorbei und es gibt sogar ein Stück Promenade direkt am Wasser. Ein besonders schönes Restaurant für den letzten Abend finden wir nicht. In einer Strandbar stärken wir uns noch mal. Den Abend verbringen wir wieder in der Lawrence Gap. Hier ist es einfach am schönsten. Ein netteres Hotel als das unsrige haben wir auch nirgends entdeckt. Wir essen heute asiatisch. Es gibt große und leckere Portionen.

Karibik 2017 (1804 von 1815)Natürlich haben wir den Abend mit je zwei Flaschen Bier eingeläutet und zum Abschluss genehmigen wir uns noch eine Margarita. Karibik 2017 (1812 von 1815)Die Koffer sind (leider) schon gepackt.

Freitag, den 24.11.2017: Abreise

Beim letzten schwimmen im Meer entdecke ich zum Abschied zwei Meerwasserschildkröten. Die Go Pro war leider nicht mit im Wasser. So früh müssen wir nicht aus dem Zimmer. So war der Morgensport noch möglich und ein letztes Frühstück auf dem Balkon. Um 14.00 Uhr kommt das Taxi. Die letzten Stunden verbringen wir am Pool. Erst im Flughafengebäude trennen wir uns von unseren kurzen Hosen. Schade. In Toronto müssen wir raus in die Kälte. Der Flug dorthin war nicht so aufregend. Wir sind mit Canada Rouge, dem Billigsegment, geflogen. Kein Film, nichts zum Essen, aber ein toller Überflug über New York. Der Himmel ist rechtzeitig aufgerissen.  Mit dem Hotelshuttle geht es für die Übernachtung zum Hotel. Dort sind sie aber recht freundlich. Wir können am nächsten Tag spät auschecken. Unser Flug nach Frankfurt startet um 17:05 Uhr. Bevor es ins Bett geht, suchen wir uns aber noch ein Restaurant und landen in einer Pizzeria.Karibik 2017 (1814 von 1815)


Samstag, den 25.11.2017: 2. Teil Rückflug

Nach Frankfurt geht es wieder mit Air Canada. Wir haben viel Platz, der Sitz zwischen uns bleibt frei. Es gibt gute Filme und guten Service und ein bisschen schlafen können wir auch. So, nun noch von Frankfurt in das kalte Hamburg geflogen und mit dem Taxi nach Hause. Hier ist alles wie vor vier Wochen. Wo ist nur die Zeit geblieben. Kurz die Post sichten und für ein kurzes Schläfchen ins Bett. Morgen müssen wir wieder arbeiten.

 

Ein schöner und erholsamer Urlaub in dem wir viel Neues und Interessantes gesehen haben ist leider zu ende. Was bleibt sind tolle Erinnerungen und für einige Tage noch ein sehr brauner Teint, mit dem wir angeben können 😊

 

Mehr Bilder gibts auf Flickr

Das Video ist noch in Bearbeitung 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Karibik 2017 – Von New York nach Barbados

  1. Hej,
    hab dich grad auf meiner Seite entdeckt. Danke fürs folgen.
    Das war wirklich eine schöne Reise. Mein Mann und ich waren auch mit an Bord der AidaDiva von New York bis Barbados. Wie klein die Welt doch ist.
    LG Kerstin

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