Müritz per Boot

Nachdem der weibliche Teil der Familie dieses Jahr bemerkenswerterweise die Alpen überquert hat, wollten wir (Tore und Kai) doch zumindest auch eine Woche gemeinsamen Urlaub verleben.

Die Corona-Pandemie machte frühzeitig alle Überlegungen hinsichtlich Mallorcas oder ähnlichem den „Gar aus“. Auf einer Kanutour im Juli an der Müritz hatte ich dann ein sehr nettes kleines Boot entdeckt. Die Nachfrage in der darauffolgenden Woche, ergab das wir Mitte September die Chance hatten, ein Boot mieten zu können.

Montag, den 21.09.2020

Pünktlich um 09.30 habe ich Tore von zu Hause abgeholt und wir haben zunächst mal ein paar Einkäufe für die Woche gemacht.  Die Fahrt nach Rechlin zur Übergabe bei der Firma Woterfitz verläuft schnell und ereignislos. Das Beste: die Sonne strahlt vom Himmel und die Wettervorhersage für die restliche Woche ist auch sehr gut.

Kurz nach halb eins sind wir bei der Bolter Mühle, wo die Boote übergeben werden. Woterfitz ist eine Werft, die ihre Boote speziell für die Müritz bauen (sehr wenig Tiefgang). Natürlich braucht man keinen Bootsführerschein, sondern bekommt „nur“ eine ausführliche Einweisung.

Der junge Mann, der sich unser annimmt, erklärt uns dann auch alle Funktionen des Bootes intensiv und macht anschließend mit uns eine Probefahrt, bei der er uns die Steuerung erklärt und uns auch ein wenig prüft, ob wir diese halbwegs unfallfrei beherrschen.

Wir haben uns wohl vernünftig geschlagen, denn wir dürfen gegen 13:45 Uhr unser Boot, die „Holter di Bolter“, endgültig übernehmen und beladen.

Unsere ungefähre Route haben Tore und ich schon vorher besprochen und es geht dann allein verantwortlich Richtung Süden nach Rheinsberg bzw. Fürstenberg/Havel.

Unser erster Stopp soll Mirow sein. Bis dahin müssen wir uns ein wenig sputen, da die Schleusen jetzt im Spätsommer schon um 18:00 Uhr den Betrieb einstellen. Eine Schleuse kurz vor Mirow müssen wir aber passieren.

Die ersten Meter nach der Ausfahrt aus dem Bolter Kanal sind schon eigenartig. Jetzt so ganz allein verantwortlich für ein gar nicht mal so kleines Boot (8,60 m). Um uns herum diverse Seezeichen, die wir alle erst einmal nur sehr bedingt verstehen und einordnen können. Die Dimensionen eines Sees aus der Perspektive eines Bootes ist doch etwas anderes. Aber wir arbeiten uns da durch und schaffen es in die Müritz-Havel-Wasserstraße. Diese fließt sehr ruhig und gelassen als Transportband zwischen der Müritz und Mirow. Das gemächliche Reisen auf dem Kanal macht Spaß und lässt vor allem ausreichend Zeit die Natur zu bewundern. Am Ende des Kanals dann die erste „seemännische“ Herausforderung“. Eine Schleuse. Keine lange Wartezeit und direkt rein in die Schleusenkammer, die 3 m Hub überwindet. Alles in allem schaffen wir das ansehnlich, wenn wir auch an der Abstimmung des einen oder anderen Manövers noch ein wenig feilen müssen. Jetzt geht es gleich weiter nach Mirow, dass nur noch wenige hundert Meter entfernt liegt. Hier wollen wir unseren ersten Abend verbringen.

Vor uns drei weitere Schiffe, die offensichtlich das gleiche Ziel haben. Angekommen ruft uns schon von weitem der Hafenmeister an, ob wir übernachten wollen. Nachdem wir diese Frage bejahen, verweist er uns auf eine Einfahrt, bei der ich mich frage, ob er uns mit einem Kanu verwechselt. Unsere „Holter di Bolter“ ist wahrlich nicht die Titanic, aber ein paar Meter hat sie schon zu bieten. Was bleibt uns übrig als den Versuch zu wagen, und das gleich am ersten Abend. 

Überraschenderweise gelingt es uns, in diese verwinkelte Bootspark-Lücke anstandslos und beim ersten Versuch reinzukommen. Voller Stolz gönnen wir uns dann erstmal eine lokale Bierspezialität beim Hafenkiosk.

Ansonsten ist das Liegen in einer Marina für uns alte Camper ein neuer, aber nicht wirklich ungewohnter Blickwinkel. Duschen und Toiletten an Land gegen Gebühr (hätten gerne ein paar mehr sein können) und Strom aus der Steckdose am Steg.

Das erste Abendessen hat Tore schnell zubereitet. Die obligatorischen Nudeln mit Tomatensauce und Salat nebst mitgebrachtem Bier schmecken beim Sonnenuntergang auf dem Deck unseres Bootes wirklich gut.

Ein anstrengender Tag fordert früh seinen Tribut und so sind wir um 21:00 Uhr in den Federn. Tore in der vorderen Hauptkabine und ich in der hinteren „Eigner-Suite“ mit 1,4 Deckenhöhe.

Geschlafen haben wir gut, wenn es doch auch schon ein wenig frisch in den Nächten ist. Aber die Heizung ist (noch?) tabu.

Dienstag, der 22.09.20

Morgens dann Frühstück auf unserem Aussendeck (der Kreuzfahrer in mir vermisste die Omelette-Station) und schon geht es weiter Richtung Labusesee.

Das Wetter ist herrlich und die Fahrt sehr entspannt. Wir wollen heute nicht so viel Tempo machen und lieber ein wenig von dem schönen Wetter genießen.

Bis zur Diemitzer Schleuse kommen wir zügig. Dann aber erst einmal warten. Die Schlange vor der Schleuse ist lang und die Schleuse nur sehr schmal. Mehr als 4 Boote plus ein paar wagemutige Kanuten passen da pro Durchgang nicht rein. Dazu kommt: Punkt 12:00 Uhr Mittagspause des Schleusenwärters.

Aber wir genießen wartend die Sonne. Die Durchfahrt schaffen wir ohne Probleme. Einigen hundert Meter nach der Schleuse, kommen wir auf den Labusessee.

Hier suchen wir uns dann gleich eine nette Bucht und probieren das Ankern aus. Auch das geht einigermaßen gut. Nun steht endlich dem Bad in dem wunderschönen See mit vertretbaren Wassertemperaturen (18 Grad) nichts mehr im Wege.

Den Rest des Nachmittags verbringen wir im Sonnenschein auf den diversen Decks unseres Bootes. Lesen, Fotografieren und Faulenzen.

Abends bereitet Tore dann ein hervorragendes Süßkartoffel-Chili zu. Den fantastischen Sonnenuntergang genießen wir während des Essens.

Bevor wir in die Koje gehen, bewundern wir die wundervolle Stille des wirklich schönen Mondscheins.

Mittwoch, den 23.09.2020

Heute morgen sind wir bei leichtem Nebel über dem Wasser an unserer Ankerstelle aufgewacht. Auf ein morgendliches Bad im See verzichten wir, da uns 9 Grad Außentemperatur doch ein wenig kühl vorkommen.

Wir entscheiden uns bei schönstem Sonnenschein, schon früh die Anker zu lichten, und Richtung Rheinsberg zu starten. Der Weg zur nächsten Schleuse (Canower) ist nicht lang.

Dort warten auf unserer Seite auch keine Boote, aber auf der Gegenseite ist schon reichlich Stau und das obwohl wir schon vor Öffnung der Schleuse vor 09:00 Uhr da sind. Die erste Schleuse lassen wir dann schnell hinter uns, um nach nur einer knappen halben Stunde bei der nächsten zu landen. Wieder eine neue Herausforderung! Eine Automatikschleuse. Das bedeutet, dass man an einem Hebel ziehen muss, um den automatischen Schleusenvorgang in Betrieb zu setzen. Nachdem wir das rausgefunden haben, natürlich sind wir das erste Boot in der kleinen Schlange vor der Schleuse, bewältigen wir auch diese Herausforderung und die Schleuse im Wolfsbruch-Verbindungskanal.

Weiter ging es durch kleine Kanäle über den Tietzowsee und den Schlabornsee.

Gegen 12:00 Uhr (also schon sehr früh) sind wir in Rheinsberg. Heute geht es wieder in eine Marina. Wir bekommen gleich den ersten Platz an der schönen Außenseite der Marina. Der Hafenmeister meint sich bei der Anmeldung noch despektierlich über unsere „Holter di Bolter“ äußern zu müssen. Das weise ich natürlich entschieden zurück. Sie mag keine Designer-Preise gewinnen, ist aber gemütlich und sehr zuverlässig. Wenn ich mir anschaue, mit welchem monströsem Gerät hier manche ohne wirkliche Ahnung rumfahren, bin ich ganz froh, dass wir uns für dieses Modell entschieden haben. Da wir heute morgen schon vor dem Frühstück abgefahren sind, hat Tore kurz vor der Ankunft in Rheinsberg noch ein paar „Schnittchen“ zubereitet. So kann man reisen!!!

Nach dem geglückten Anlegemanöver schauen wir uns erst einmal die kulturellen Highlights von Rheinsberg an. Natürlich das Schloss, in dem der spätere König Friedrich, der Große als Kronprinzen gewohnt hat.

Das Schloss und insbesondere die Gärten, sollen bereits frühe Vorlagen für die späteren Anlagen in Sanssouci gewesen sein.

Auch das im Schloss beheimatete Kurt-Tucholsky-Museum schauen wir uns an.

Der kleine anschließende Stadtbummel offenbart eine nette und hübsche kleine Stadt. Durchaus sehenswert. Auch ein paar Einkäufe werden erledigt und eine lokale Eisspezialität probiert.

Am Abend bleibt die Küche kalt. Wir gehen heute essen. Beim Stadtbummel entdecken wir ein kleines vegetarisches Restaurant. Dort genießen wir abends die großartigen Burger.

Auf unserem Pooldeck trinken wir dann noch eine lokale Bierspezialität und schauen dem wunderschönen Mond bei Aufgehen zu.

Bootfahren auf der Müritz hat schon etwas!

Donnerstag, den 24.09.2020

Auch heute beginnt der Tag erstmal mit einem Kaffee. Glücklicherweise haben wir unsere italienische Kaffeemaschine aus dem Camping-Equipment mitgebracht.

Danach suchen wir noch die Duschen in der Marina in Rheinsberg auf. Naja…..2 Stück und eine ohne funktionierenden Abfluss. Das bedeutet erst einmal anstehen für mich. Mein Hinweis an den Hafenmeister, dass eine Dusche außer Funktion ist, wird mit einem wohlwollenden, aber uninteressierten Nicken hingenommen. Nach dem Motto…ja, ja…!

Wir fahren dann zügig los. Eine kurze Ehrenrunde vor dem Rheinsberger Schloss drehen wir noch und dann geht es den Weg zur „Selbstbedienungsschleuse“ zurück. Hier müssen wir ein wenig warten, aber das ist kein Problem, wenn man seine Küche (Kombüse) dabeihat.

Wir frühstücken also erst einmal.  Bei der nächsten Schleuse haben wir leider etwas wenig Glück, und müssen gute 90 Minuten warten. Aber auch das geht vorbei. Man schaut ein wenig, klönt ein wenig mit anderen „Skippern“ oder liest einfach ein paar Seiten.

Die einzige Frage, die wir uns immer wieder stellen, warum kommt keiner der Einheimischen auf die Idee, die lange Wartezeit der Boote mit eine wenig Gastronomie zu verkürzen. Hier könnte man gute Geschäfte machen.

Es folgt bei gemischtem Wetter, heute hatten wir zum ersten Mal ein paar Regentropfen, eine Reihe schöner Seen und Kanäle und weitere Schleusen, die allerdings nicht mehr lange Wartezeiten zu bieten haben. Am Ende des Tages sind wir in Fürstenberg/Havel angelangt.

Wir legen am Stadtanleger an und bezahlen dafür bescheidene 15,05 €. Sehr sauber und hübsch und fast vollkommen frei.

Einen Stadtbummel in Fürstenberg ergibt schnell, dass diese Stadt zwar über einen sehr schönen Stadtpark verfügt (direkt am Anlieger), aber ansonsten nicht viel zu bieten hat.

Die Kirche am Marktplatz schauen wir uns noch an. Aber die allein reißt es auch nicht raus. In unmittelbarer Nähe zur Stadt liegt die Gedenkstätte Ravensbrück. Mal sehen, ob wir es morgen da noch hinschaffen.

Der fast schon obligatorische Besuch im Supermarkt rundet den Stadtbummel ab. Mal wieder „Hunde-Netto“.  Beim abschließenden Einkauf des Nachmittagskuchens beim Bäcker, konnten wir mal wieder die besondere „einheimische Freundlichkeit“ genießen. In solchen Momenten merkt man dann doch, dass man hier in einem anderen Teil unseres Landes ist. Glücklicherweise ist das derweilen die Ausnahme.

Am Abend gibt es von Tore selbstgemachtes Sushi.

Den einheimischen Spezialitäten wollen wir uns dann doch nicht anvertrauen. Tomatensauce mit Jagdwurst kling nicht reizvoll!

Anderes gilt für den Kuchen: der „Seelentröster“. Echt gut!

Freitag, den 25.09.2020

Heute hat uns leider das gute Wetter der letzten Tage verlassen. Strömender Regen zwingt uns zu ersten Mahlzeit in unserem Boot. Die letzte Nacht war auch schon recht kalt. Also doch Heizung! Ganz angenehm.

Nach kurzem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Die erste Schleuse ist noch in Fürstenberg und wieder eine Selbstbedienungsschleuse. Keine Warteschlange, aber natürlich das Wasser auf der falschen Seite. Der arme Tore musste im strömenden Regen raus. Erst einmal den Anforderungshebel bedienen und dann noch warten, dass wir endlich einfahren dürfen.

Natürlich regnet es wie aus Kübeln. Aber auch diese Herausforderung meisten wir. Natürlich fahren wir unser Boot weiterhin von außen. Den „Schlechtwetterstand“ im Bootsinneren wollen wir möglichst nicht benutzen. Einerseits aus Prinzip, andererseits weil die Sicht doch sehr schlecht ist. Durch unsere Überdachung des Außenstandes geht das auch gut. Bei mehr Regen werden die Füße zwar etwas nass, aber das kann man aushalten. So bewältigen wir auch die nächste Schleuse in Steinhavel. Die wird noch von einem Schleuserwärter bedient. Das hat den Vorteil, dass es wesentlich schneller geht.

Wir bewegen uns jetzt langsam wieder Richtung Ausgangshafen zurück. Deshalb fahren wir heute noch ein Stück zurück bis zum Labusesee. Vorher müssen wir unsere 3. Schleuse in Canow hinter uns bringen. Danach reicht es uns mit dem Regen und wir suchen uns eine nette Bucht im Labusesee und ankern dort. Das Wetter schwankt zwischen Regen und klaren Momenten, ist aber ansonsten relativ ruhig.

bsh

Also faulenzen wir ein bisschen und lesen. Zum Abendbrot gibt wieder eine von Tores berühmten vegetarischen Nudelpfannen. Leider wieder drinnen, da es draußen doch zu ungemütlich ist. Der Sonnenuntergang ist aber recht hübsch.

Samstag, den 26.09.2020

Das Wetter ist noch immer grau, aber der Wetterbericht sieht zumindest für den Vormittag einige regenfreie Stunden vor. Wir nutzen die um Zeit um uns durch die Schleuse Diemitz zu arbeiten und uns dann wieder Richtung Mirow zu orientieren.

Kurz überlegen wir, ob wir heute noch versuchen sollen die Riesenstrecke bis Waren am nördlichen Ende der Müritz hinter uns zu bringen. Wir entscheiden uns dagegen. Im Rückblick eine weise Entscheidung.

Wir sind so gegen Mittag in Mirow in der Marina, in der wir schon am ersten Abend gewesen sind. Wir kommen so gerade trocken in den Hafen. Dann beginnt es zu regnen. Wir gehen nochmal einkaufen und ich leiste mir ein Fischbrötchen bei dem Fischer, bei dem wir schon im Sommer waren.

Während dessen wird der Regen immer intensiver. Zurück sind wir trotz Regenzeug klitschnass. Uns reicht es und wir ziehen uns in den warmen „Bauch“ unser „Holter di Bolter“ zurück. Es regnet immer intensiver und wird auch noch sehr windig bis stürmisch. Gut, dass wir nicht den weiten Weg über die offene Müritz gewählt haben. Aber auch kaum zu glauben, dass wir vor wenigen Tagen bei 25 Grad noch gebadet haben.

So genießen wir ein gutes Buch und die NDR-Bundesliga-Konferenz. Morgen geht es dann weiter durch die letzte Schleuse in Richtung Müritz. Da wir am Montag unser Boot schon früh zurückgeben müssen, wollen wir die letzte Nacht in der Nähe der Bolter Mühle verbringen.

Sonntag, den 27.09.2020

Es regnet fast die gesamte Nacht durch.

Morgens geht es zunächst einmal in die „üppigen“ Duschen dieser Marina. Zwei Stück pro Geschlecht bei ca. 20 Booten und 5 Wohnmobilen.  

Service geht anders. Vor allem, wenn man für jede Leistungen auch noch extra berechnet. Strom kostet zusätzlich. Duschen kostet zusätzlich. Bei anderen Marinas war dies in der Regel inkludiert und wir haben auch noch gute 10% weniger gezahlt. Also gut überlegen, wenn es das nächste Mal wieder nach Mirow geht.

So gegen 10:00 Uhr können wir endlich raus aus dem Hafen, da wir total „zugeparkt“ sind. Es geht zurück zur Schleuse Richtung Müritz. Die hatten wir auf der Hintour als erste Schleuse passiert.

Diesmal eine lange Warteschlange, die aber Gelegenheit bietet, die doch sehr unterschiedlichen Fahr“künste“ mancher „Skipper“ anschauen zu können. Direkt hinter uns eine riesiger, fast holländisch anmutender Kahn, mit dem sich der dortige Mensch am Ruder gerne im wieder im Kreis drehte, auch wenn er nur in der Warteschlange nach vorne rücken soll. Mir stockt regelmäßig der Atem, den das Boot liegt direkt hinter uns, und wir wissen nie, ob dieser Riese rechtzeitig zum stehen kommt. An unserer Seite hat ein anderes Woterfitzboot, die „Jonny Woter“ angelegt, da wir so schmal sind, dass wir nebeneinander in die Schleuse passen. Die gemeinsame Wartezeit haben wir uns durch den Austausch über die Erfahrungen auf dieser Tour verkürzt und dann ein mustergültiges Schleusenmanöver hingelegt. Nach der Schleuse fahren wir dann noch bis in der Seglerhafen nach Rechlin, um dort die nächste regnerische Nacht zu verbringen. Am Abend gibt es dann mal wieder ein wenig Fleisch für mich, da wir noch eine türkische Wurst im Vorrat haben.

Ansonsten habe ich die vegetarische Küche von Tore sehr genossen.

Montag, den 28.09.2020

Jetzt ist die Woche leider schon um.

Heute morgen geht der Wecker sehr früh, weil wir die letzten gut 10 Kilometer größtenteils über die offene Müritz bewältigen müssen und unser Boot bis 09:00 Uhr abgeben sollen.

Auch diese navigatorische Herausforderung schaffen wir inzwischen locker und auch das „Einparken“ in eine kleine Lücke im Bolter Kanal gelingt ohne Beanstandung. Das Boot ist leider schnell geräumt und es geht wieder Richtung Heimat.

Fazit

Es war eine sehr schöne Woche, bei wir einiges gesehen haben. Das „Bootfahren“ hat viel Spaß gemacht und Tore und ich haben es als Team gut hinbekommen.

Es bleibt ein wenig Unverständnis, warum viele Menschen auf diesen schönen Touren durch die Natur unbedingt Riesenboot mieten müssen. Ich kann nur jedem da ein wenig zur Bescheidenheit raten. Es macht das Leben leichter, mehr Spaß und ersparte nicht nur Gelächter bei Mitfahrern, sondern auch manch graues Haar bei Schleusen- und Anlegemanövern.

Woterfitz kann ich nur wärmstens empfehlen.

Wir werden das unbedingt wiederholen!

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