Alpenüberquerung

Von Oberstdorf nach Meran auf den Spuren des E5 

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, um 3.20 Uhr, starten wir vom Hauptbahnhof.

4-mal umsteigen und wir sind um 13.00 Uhr in Oberstdorf. Jetzt noch eine kurze Busfahrt bis Riezlern. Unser Hotel „Bannholzhof“ im Köpfleweg ist das letzte am Berg – erster Anstieg bei 30 C in der Sonne. Ein erster Vorgeschmack?  

Das Zimmer ist schön, die Umgebung ländlich, die Wirtin Rosi macht gerade Heu. Schnell unter die Dusche und los. Ob es in der Nähe einen Badesee gibt? Wir finden ein Freibad! Da haben wir uns wohl den richtigen Ort ausgesucht. Wir erfrischen uns, chillen, holen Schlaf nach. Ein schöner Nachmittag in den Bergen und ein schöner Urlaubsbeginn. 

Einen Gasthof mit einem veganen Angebot gibt es auch, dort wird lecker gegessen. Noch ein Radler auf der Terrasse vor dem Hotel und dann ins Bett. Morgen wollen wir fit sein. 

Samstag, den 08.08.2020 

Hirschegg – Oberstdorf – Spielmannsau – Sperrbachtobel – Kemptner Hütte 

Um 11.00 Uhr ist Treffen bei der Bergschule Kleinwalsertal in Hirschegg. Packen, frühstücken und mit dem Bus nach Hirschegg. Viele Wanderer sind im Bus auf dem Weg zum Start ihrer Tour. Superpünktlich kommen wir an.

Noch ein paar Formalitäten und dann beginnt das Abenteuer am nördlichen Alpenrand in den Allgäuer Alpen – mit einer Busfahrt nach Oberstdorf und mit einem Taxi zu unserem Startpunkt in die Spielmannsau. Es ist warm und sonnig. Der 1. Anstieg mit dem Rucksack auf dem Rücken ist schweißtreibend. Tjorven und ich sind die Schnellsten! 

Schon bald wird das Gepäck an einer Materialseilbahn, die zur Kemptner Hütte fährt, abgegeben. Toller Service. Mit leichtem Gepäck geht es die Berge hoch auf der Originalroute des E5. Ein Traum. Der Ausblick, die Natur. Ein Bachlauf begleitet uns. Trinkflaschen können mit dem kalten und klaren Gebirgswasser aufgefüllt werden. Ein Genuss. Endlich entdecken wir die Kemptner Hütte. Ein letzter steiler Anstieg und wir sind da! 

Es gibt für unsere Gruppe zwei Zimmer, auf die wir uns aufteilen. Ein kühles Getränk zur Belohnung auf der Terrasse und es wird direkt kühl. Warm duschen kostet 3 €, wir schaffen es zu zweit mit einer Duschmarke. Endlich gibt es Essen! Das haben wir uns verdient! Um 22.00 Uhr ist Hüttenruhe, da liegen wir schon im Bett. Es war ein schöner 1. Tag in den Alpen! 

Bergauf 870 m Höhenunterschied, ca. 3 Std. Gehzeit 

Sonntag, der 09.08.2020 

MädelejochHolzgau – Boden – Hanauer Hütte 

Es war unruhig heute Nacht mit sechs Leuten im Zimmer und um 6.00 Uhr ist sie zu Ende. 7.00 Uhr Frühstück. Das Beste war der Kaffee. Um 8.00 Uhr wird frohgemut gestartet hinauf zum Mädelejoch.

Von hier geht der Blick bis in die Tiroler Berge. Doch bald wird es ernst. Der Abstieg nach Holzgau beginnt und da bin ich richtig schlecht. Hier erkennt man den Flachland-Wanderer.  

Tjorven reicht mir häufig die rettende Hand. Zum Glück nimmt der steile Abstieg irgendwann ein Ende und es wird angenehmer bis ins Tal. Die Landschaft ist wieder fantastisch. Wald, Flüsse, Bergblick …. alles dabei.

Im Tal wird im Restaurant zum Bären Mittagspause gemacht und dann gibt es ein Taxishuttle von ca. 45 Minuten durch das Lechtal nach Boden zum nächsten Einstieg durch das Bschlabsertal zur Hanauer Hütte. Der Aufstieg beginnt! Erst gemütlich mit unserem Rucksack – aber es ist sehr heiß! Man freut sich über jedes Wölkchen am Himmel und jedes Stück Schatten. Nach einer Stunde gibt es wieder einen Transportlift für unsere Rucksäcke, denn es wird noch viel steiler – richtig steil. Die Hanauer Hütte ganz oben am Berg wird bald erblickt, doch sie versteckt sich immer wieder und kommt nur schleppend näher. Endlich oben, sind wir ziemlich abgekämpft. Der Ausblick ist aber lohnend. Die Leichtigkeit vom Vortag ist zum Schluss leicht verflogen. Völlig durchgeschwitzt wird es gleich kalt. Zum Glück sind die Rucksäcke mit unseren Jacken schon da. Es zieht sich etwas mit den Zimmern und so wird auf der Terrasse erst einmal der Durst gelöscht. Unterwegs gab es wieder Wasserstellen in Bächen zum Auffüllen der Flaschen und zum Erfrischen, doch so viel wie wir geschwitzt haben, konnte keiner trinken.  

Die Nacht wird bestimmt grausam. Alle 11 Wanderer in einem Zimmer auf zwei Ebenen nebeneinander platziert.

Was das gibt, berichte ich morgen. Der Kampf um die zwei Unisex Duschen beginnt und um 17.30 Uhr gibt es Essen. Morgen soll es noch anstrengender und steiler werden und komplett mit Gepäck. Dabei hat sich schon heute der Muskelkater eingestellt. Hoffen wir das Beste! 

Bergauf 700 m  

Bergab 870 m 

Gehzeit ca. 5 Std. 

Montag, den 10.08.2020 

Dremelscharte – Steinseehütte – AlfutzZamsVenetberg 

Die Nacht war besser als gedacht. Mit Ohropax ließ es sich einigermaßen schlafen. Tjorvens veganes Frühstück bestand aus einem Margarinebrot. Das war traurig. Der vegane Trend ist in den Alpen noch nicht angekommen.

Um 7.45 beginnt die Wanderung. Kurze Zeit angenehm, dann immer steiler auf die östliche Dremelscharte an einem Grad entlang und dann in Serpentinen ganz steil hoch bis zu einem Seil am Berg, an dem wir uns langhangeln müssen.

Kaum war die Strapaze geschafft, ging es steil bergab. Nicht meine Disziplin.

Tjorven hat mir sehr geholfen. Plötzlich erscheint unter uns ein toller See, der Steinsee, und lädt zum Baden ein.

Fast alle haben das eiskalte Wasser genossen. Eine schöne Pause! Weiter geht es ein kurzes Stück bis zur Steinseehütte.

Das großartige Wetter lässt uns schwitzen und ein kühles Getränk kommt gerade recht. Es geht heute nur noch bergab bis zur Alfutzalm auf 1261 m. Am Ende unserer Wanderung warten wieder Taxis auf uns, die uns bis nach Zams zur Venetseilbahn bringen und die bringt und zu unserem Hotel auf dem Venetberg. Wir haben zwar wieder Mehrbettzimmer, aber einige buchen ein Upgrade zum Doppelzimmer. So schlafen wir heute Nacht zu viert. Die Zimmer sind geräumig mit eigener Dusche. Es gibt Handtücher und Bettzeug – richtiger Luxus. Das Abendessen ist abwechslungsreich. Plötzlich sind die Berge weg. Ein Regengebiet zieht durch. Morgen soll es aber wieder schön sein! 

Bergauf 600 m 

Bergab 1200 m 

Gehzeit ca. 6 Std. 

Dienstag, 11.08.20 

VenetbergWenns – Mittelberg – Braunschweiger Hütte 

Tjorven geht es nicht gut, hat in der Nacht Halsschmerzen bekommen. 2 Grippostad vom Wanderkollegen Oliver helfen Ihr auf die Beine und auch das Frühstücksbüffet, das es heute gibt. Ein harter Tag liegt vor uns.

Um 8.00 Uhr beginnt der Abstieg von insgesamt 1000 Höhenmetern. Zuerst von der Bergstation aus über die Goggelsalm bis zur Larcheralm auf 1814 m. Anschließend geht der Abstieg weiter bis nach Winkel bei Wenns über den alten Almweg. Der Weg ist schön. Wir sehen Pferde und Wiesen, Blumen und Heide. Es wird nicht zu steil. Wir gehen durch Wälder und pflücken Blaubeeren, Himbeeren und Preiselbeeren zum Verzehr. Zum Glück gibt es auch schattige Abschnitte.

Eine Einkehr haben wir unterwegs und unten ankommen warten wieder Taxis auf uns, die uns ins Pitztal fahren. Hier wartet der Aufstieg von 1000 Höhenmetern auf uns. Doch ohne Gepäck, es gibt wieder eine Materialbahn zur Braunschweiger Hütte. Am Fuße des Berges wird noch mal in der „Gletscherstube“ gerastet, um Kraft zu tanken, bevor der Aufstieg beginnt. Ein sehr anstrengender, aber schöner Aufstieg entlang eines Gletscherbaches mit Blick auf einen Wasserfall. Bald sind wir auf der Höhe des Gletschers, der leider grau in den Bergen liegt. Der Blick in die Berge und ins Tal ist großartig!

Es gibt hier sogar eine Bank zum Sitzen! Es gibt auch wieder Passagen mit Seilen zum Sichern. Die Hütte kann man schon bald entdecken, aber sie kommt nicht recht näher.

Bis zum Letzen Schritt bleibt der Weg anstrengend. Trotz der Erkältung ist Tjorven als 1. oben angekommen.

Schnell die Jacke anziehen. Wir sind nass geschwitzt und es ist kühl. Der erwartete Regen ist zum Glück ausgeblieben. Erst später zieht es sich zu. In einem kleinen Gletschersee wird noch gekneipt und der Sonnenuntergang beobachtet. Der Weg war sehr schön und die Anstrengung bald vergessen. Tjorven ist ganz früh in unser Matratzenlager gekrochen, um sich auszuruhen. Hoffentlich geht es ihr morgen besser. 

Bergauf 1000 m 

Bergab 1000 m 

Gehzeit ca. 7 Std. 

Mittwoch, den 12.08.20 

Pitztaler Jöchl – Panorama-Höhenweg – Vent 

Von der Braunsteiger Hütte geht es heute ins Ötztal.

Wir steigen zum Pitztaler Jöchel bis auf 2995 m hoch und haben unseren 1. Schnee. Der Aufstieg entwickelte sich zum Klettern und es gab wieder Drahtseile, um sich hochzuziehen und festzuhalten. Ein schöner Weg. Auf 3000 m gab es eine Gondelbahn, die Tjorven und ich genommen haben zum Rettenbachferner. Die anderen sind die Piste runtergelaufen und konnten ein Stück auf dem Hosenboden rodeln.

Wir haben die gemütliche Variante genommen, da ich auf Geröll nicht so gut absteige und Tjorven so ein bisschen Ruhe hatte. In jedem Fall sehen Skigebiete im Sommer schrecklich aus. Hier in Sölden ist Schnee eingepackt, um ihn für das Weltcuprennen zu erhalten. 

Es geht ein Stück weiter mit dem Bus zum Tiefenbachferner und dann beginnt der sehr schöne Venter Panorama-Höhenweg ohne besondere Anstrengung, aber natürlich mit Einkehr.

Der Weg führt uns fast an die Fundstelle vom Ötzi. Am Ende bringt uns noch ein Bus nach Vent ins Ötztal. Wir haben hier ein schönes Hotel und ein Doppelzimmer. Es gibt eine Sauna und leckeres Essen. Dem Gewitter sind wir wieder davongelaufen! Das Wetter war bisher top. Die Wanderwege sind zwar nicht leer, aber auch nicht überfüllt. Die Gruppen verteilen sich gut. Nur noch ein Tag, aber der soll es in sich haben. 

Bergauf 400 m 

Bergab 1100 m 

Gezeit ca. 6 Std 

Donnerstag, den 13.08.2020 

Martin-Busch-Hütte – Similaun Hütte – Meran 

Ausgeschlafen stehen wir um 7.45 Uhr vor dem Hotel.

Die Nacht im Doppelzimmer war sehr erholsam. Für 6,00 € pro Rucksack leisten wir uns einen Transport für die ersten 600 Höhenmeter des Tages – bis zur Martin-Busch-Hütte.  Das sind schon mal 2,5 Std. ohne Gepäck. Diese erste Etappe ist sehr schön.

Bäche plätschern neben uns, es ist nicht zu steil und auch mal schattig. Unser Glück mit dem Wetter ist unfassbar. Am späten Abend und in der Nacht gab es Gewitter und Regen und nun lacht wieder die Sonne. Bei der Martin-Busch-Hütte angekommen, warten unsere Rucksäcke auf uns für die nächsten 600 Höhenmeter über den Similaun Pass, die durchaus anspruchsvoller sind. Kurz vor unserem nächsten Etappenziel, der Similaun Hütte in 3019 m Höhe, wird noch ein Schneefeld überquert.

 

Jetzt erst mal Pause in Italien. Passend dazu werden Spaghetti verdrückt. Kohlehydrate für den nicht enden wollenden Abstieg in das Schnalstal, auch 1200 m. Der Beginn ist beschwerlich. Steil auf schmalem Pfad. Höhenangst darf man auf dieser Tour nicht haben.

Als „Abstiegslegasteniker“ bekomme ich von Zeit zu Zeit Peters helfende Hand angeboten. So schnell ich auch bergan bin, so unsicher bin ich bergab, wenn es nur noch rutscht und der Halt fehlt. Das muss noch geübt werden.

Der schroffe Weg führt über Wiesen und Wald, wird dabei aber nicht flach. Eine Brücke ist den nächtlichen Regenfällen scheinbar zum Opfer gefallen und so muss noch mal etwas geklettert werden. Der Ausblick ist grandios auf einen schönen See. Irgendwann kommt das Ende in Sicht. Nicht nur das Tagesziel, sondern auch das Ziel unserer Wanderwoche. Die Ersten stehen schon vor der Gaststätte für ein Belohnungsbier.

Die letzten sind wir aber nicht, obwohl Tjorven große Knieschmerzen hat, so dass sie schon am Berg getapt wurde.

Es macht glücklich, die Alpen bezwungen zu haben: Wir haben es geschafft! 

Aber auch wehmütig, denn das Abenteuer ist zu Ende. Auf diese Gefühlslage gibt es zum Anstoßen ein Radler. 

Der Bus wartet, um uns nach Meran zu fahren. Auf den letzten Metern zum Bus fängt es zu regnen an. Unglaublich, wieder sind wir dem schlechten Wetter davongelaufen. Obwohl, heute brauchten wir fast die ganze Kleidung: Erst heiß und nass geschwitzt, dann kalt mit Wind für die Wind- Regenjacke. Nur die lange Wanderhose wurde umsonst mitgeschleppt. Das wir den Regenschutz für den Rucksack nicht gebraucht haben ….. was für ein Glück.  

Der Bus fährt uns nach Meran ins Kolping Hotel. Viel Zeit bleibt uns nicht bis zum Abendessen. In der Bar wird Abschied gefeiert. 

Bergauf 1100 m 

Bergab 1200 m 

Gehzeit ca. 7 Std. 

Freitag, der 14.08.2020 

Rückreise nach Hirschegg 

Um 6.50 Uhr ist wieder Frühstück und um 7.30 Uhr geht es zurück nach Hirschegg.

Von Meran haben wir leider nichts gesehen. Eigentlich war es unsinnig, uns dorthin zu fahren. Schade! 

Gegen Mittag sind wir zurück und erholen und in unserer netten Pension „Bannholzhof“ bei Rosi. Abends noch eine Pizza, darauf haben wir Appetit. Leider war kein Freibadwetter. Heute ist es warm, aber regnerisch. 

Samstag, den 15.08.2020 

Ruhetag in Riezlern 

Heute ist hier tatsächlich Feiertag. Einkaufen leider nicht möglich. Trotzdem könnte man mal nach Oberstdorf fahren. Busfahrten sind im Kleinwalsertal kostenlos für Kurkartenbesitzer.

Leider liegt Oberstdorf schon in Deutschland und schon ist die Unternehmung geplatzt. Es wird der nächste Bus genommen bis zur Endstation, um dann zurück zu wandern. Das Schuhwerk ist nicht optimal gewählt – wollten wir doch einen Stadtrundgang unternehmen. Durch sumpfiges Gebiet laufen wir erst zu einer kleinen Kapelle.

Nach einem Kampf mit Komoot finden wir einen sehr schönen Weg nach Riezlern zurück. Er führt an einem Fluss entlang, die Füße werden gebadet, Himbeeren und Walderdbeeren gepflückt. Ganz gemütlich.

Dann passiert es: ich knicke um und muss die restlichen Kilometer nach Hause humpeln. Mit jeder Pause wird es schlimmer. Nun sind zwei Invaliden unterwegs. Tjorven besorgt von Rosi ein Kühlpack, Salbe hatten wir schon für das Knie gekauft und bei der guten Versorgung gelingt es, am Abend mit dem stützenden Bergstiefel noch zum Abschiedsessen ins Dorf zu gehen. Die Wahl des Lokals ist gelungen: für Tjorven wird extra ein veganes Risotto gekocht. Meine Knödeltrilogie ist auch sehr lecker. Trotz der Wahl des falschen Schuhs, endet der Tag schön. 

Sonntag, den 16.08.2020 

Heimreise nach Hamburg 

Es wird zum letzten Frühstück gehumpelt. Mein Fuß ist schon erheblich besser, doch die Knie schmerzen noch. Um 13.23 Uhr starten wir in Richtung Augsburg. Von dort fährt unser Anschlusszug aber nicht mehr. Typisch DB! Eine neue Verbindung muss her. Über Ingolstadt geht es nach HH. Die Verspätung von einer halben Stunde hält dich zum Glück noch in Grenzen – statt IC gibt es jetzt einen ICE. 

Die Woche war wunderbar!  

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