Karibik/Atlantiküberquerung vom 04.04.15 – 19.04.15 mit AIDABella

Da Tjorven das große Glück hatte, für 10 Wochen als Austauschschülerin in Australien zu sein, haben wir beschlossen, uns auch eine schöne Reise zu gönnen. Wir müssen auch erstmals nicht in den Ferien verreisen und kommen viel früher als gedacht zu unserer Atlantiküberquerung. Von der Dominikanischen Republik geht es zurück nach Mallorca mit sechs Seetagen am Stück.

1. Tag, Samstag 04.04.2015
Anreise

Wie immer, wenn wir in den Urlaub fahren, müssen wir mitten in der Nacht aufstehen.17069625212_d38bb6a61a_m Um 4.00 Uhr klingelt der Wecker und zu um 5.00 Uhr ist das Taxi bestellt. Um 6.20 Uhr soll es von Hamburg nach Düsseldorf gehen und dann weiter in die Dominikanische Republik. Kai freut sich, dass unser Gepäck gleich durchgecheckt wird und wir schon unsere Bordkarten für den Weiterflug bekommen haben. Ganz so ohne Probleme heben wir doch nicht ab. Nach einem kurzen anrollen meldet der Pilot, dass nicht alle Kontrollleuten funktionieren. Erst heißt es sogar, dass wir eventuell wieder aussteigen müssen. Viele Augen gehen in Richtung Uhr, denn wer will schon in Düsseldorf bleiben? 😉 Fast alle haben einen Anschlussflug. Doch Glück im Unglück: Wir starten mit Verspätung, aber landen noch rechtzeitig. Die 10 Stunden Flug bis zum Ziel vergingen „wie im Flug“. Zwei Filme, ein bisschen schlafen, zwei Mahlzeiten und schon sind wir in La Romana. Von dort ging es schnell zum und auf das Schiff. 16582653863_8707651c79_mDie Organisation ist bei AIDA immer gut.17202219931_9ed595cc8b_m Der Tag hat heute mehr als 24 Stunden und die AIDA – Programmvielfalt hilft uns, die Stunden auszufüllen. Unsere Kabine ist doch schon fertig, aber das Gepäck noch nicht da. Zuerst wird gegessen. Zum Glück haben wir das Badezeug im Handgepäck und können gleich den Pool zum Erfrischen nutzen und mit dem 1.Cocktail auf unsere Reise anstoßen. Um 18.00 Uhr findet die Seenotrettungsübung statt, hat aber zum Glück nicht lange gedauert. 16995293057_b11fb4b60e_mZwischendurch hatten wir mal Sorge um unseren zweiten Koffer, aber auch der ist angekommen. So, noch mal zum Essen – puh, der Tag nimmt kein Ende! Den Welcome-Sekt gibt es um 21.40 Uhr und die Willkommensparty beginnt so gegen 22.00 Uhr. Nach der Showeinlage wagen wir noch ein kleines Tänzchen und fallen dann todmüde ins Bett. Morgen haben wir einen Seetag und wollen erstmal ausschlafen.

2. Tag, Sonntag 05.04.2015
Seetag
So richtig klappt es mit dem Ausschlafen nicht. Kai ist früh wach und sichert schon mal gute Plätze auf dem Pooldeck zum Lesen und Entspannen. 18126141608_8dafda5aca_mFür mich darf unsere mitgebrachte Kaffeemaschine erstmal einen leckeren Café Latte fabrizieren. Für den 1. Morgenkaffee haben wir sie extra mitgenommen. Kai auf dem Deck zu finden ist gar nicht so leicht bei den vielen Liegen, aber es ist mir geglückt. Anschließend folgt das Sonnenbad und im Pool wird auch gebadet. Das Wetter und der Blick über das Meer sind herrlich! Leider habe ich mir gleich einen schlimmen Sonnenbrand geholt. Trotzdem folgt ein Saunagang und gejoggt wird auch noch vor dem Essen. Ein toller Seetag!

3. Tag, Montag 06.04.201518126672510_c9e1cfb303_z
Castries, St. Lucia

Auf geht’s! Heute entdecken wird unsere erste karibische Insel! Kai hat eine Inselrundfahrt bei Bakadi gebucht. Mit einer kleinen Gruppe geht es los. Unsere deutsche Reiseleiterin ist kürzlich hierhin ausgewandert. Als kleines Highlight haben wir eine Reifenpanne. 18310380572_38d4577edb_mWir halten an vielen Aussichtspunkten und sehen auch die beiden Pitons, St. Lucias vulkanische Wahrzeichen. Hier wachsen viele Brotfruchtbäume und es gibt Bananenplantagen. Kochbananen und die Brotfrüchte sind hier Grundnahrungsmittel. Wir sehen auch Tamerinenbäume. Die Frucht schmeckt süß-sauer und unsere Reiseleiterin lässt uns ein Gebäck aus dieser Fucht probieren. Außerdem probieren wir ein heimisches Brot und Kokosnussmilch aus einer frischen Kokosnuss. 17691901924_1a7ffe2ba1_mNur die Schlange, eine Boa, wollte sich Kai nicht um den Hals legen lassen. Das Foto hätte nur einen Dollar gekostet. Die Boa ist hier heimisch und lebt in den Wäldern. Es gibt aber auch giftige Schlangen, die von den Kolonialherren eingeschleppt wurden. Die sollten die Sklaven am weglaufen hindern. Wir genießen noch mal den Blick über das türkisfarbene karibische Meer und die grünen Wälder – er ist wirklich beeindruckend. 17691911264_22998e426e_zEinen Badestopp gibt es auch. Mit einer Minifähre fahren wir auf eine kleine Insel (man hätte auch schwimmen können, so kurz war die Distanzen). 17694048213_4c8cf71572_mDas Wasser ist toll, aber der Strand hätte etwas karibischer sein können. 18126782238_cae89c15dd_m Zurück auf dem Schiff stärken wir uns zuerst in der Pizzeria und das Abendprogramm wird mit einem 2 für 1 Cocktail eingeläutet. So machen wir es jetzt immer. Heute gab es übrigens einem Southern Punsch im Angebot. Das Essen ist wir immer lecker und auf dem Pooldeck gibt es schöne Musik. Mit einem 2. Cocktail lassen wir den schönen Tag ausklingen. Wir sind auch richtig müde!

4. Tag, Dienstag 07.04.2015
St. George’s, Grenada

Für den heutigen Ausflug haben wir extra unsere Wanderschuhe mitgenommen. Regenwaldwandern mit einem Bad im Wasserfall steht auf dem Programm. Aich diese Tour haben wir über Bakadi gebucht. Ein französischer Guide, der deutsch spricht, Bruno, erwartet uns. Er spricht wir Alphons vom NDR. Bruno hat ein Restaurant auf der Insel und kennt scheinbar jeden. Mit dem Auto geht es über die Insel zu unserem Ausgangspunkt. Die Autofahrt ist abenteuerlich. Die Insel ist sehr bergig und es gibt steile Serpentinen. Bruno erzählt uns viel und wir sehen auch die Spuren vom letzten Hurricane. Häuser wurden aufgegeben, die Ruinen stehen noch dort.Viele alte Bäume wurden weggerissen, so dass es viele junge Bäume gibt. Auch Grenada ist eine Vulkaninsel und einen Kratersee gibt es auch zu sehen und zwar im Grand-Étang-Nationalpark. Der Kratersee trägt den gleichen Namen. Hier wird auch unsere Wanderung beginnen. Grenada ist auch für die vielen Gewürze bekannt, die dort wachsen. Grenada ist weltgrößter Produzent von Muskatnüssen. Bruno zeigt uns viele Gewürz- und Obstbäume.18314848665_ba1b49c7dd_m 18128694699_e4ab2d363c_m  Als Koch kennt er sich aus. Wir sehen nicht nur Muskatbäume, sondern auch Nelkenb18311052292_f68da22130_mäume und den Zimtbaum. Alle Zitrusfrüchte werden hier grün geerntet, so dass man an der Schale riechen muss, um sie zu erkennen. So, nun wird es ernst und die Wanderung startet. Bruno zieht sich Gummistiefel an und bietet jeden einen Wanderstock aus Bambus an. Das sollte einen schon stutzig machen. Tatsächlich wird der schmale Pfad immer matschiger und steiniger. 18316434991_fa791196f1_zEs geht steil bergab und zum Wandern kommt auch ein bisschen klettern dazu, obwohl Teile des Weges schon leichter gemacht wurden, um das Begehen zu erleichtern. Natürlich kommen uns auch etliche Gruppen entgegen, denn viele Touristen wollen zu den Wasserfällen. Kurz vorm Ziel müssen wir noch einen kleinen Wasserlauf überqueren.18315046985_944aa66e74_z Belohnt wird die Anstrengung durch ein erfrischendes Bad im Wasserfall. Die einheimischen Jungs springen am Wasserfall aus etwa 10 m in das Becken. Das traut sich aber keiner von uns. Viel zu schnell geht es leider wieder zurück. Bergauf ist es zwar anstrengend, aber leichter zu gehen. 18288649286_b1b4587901_zAlle Achtung, dass Bruno alle Teilnehmer heil zurück bekommen hat! Wieder am Hafen, spazieren wir noch durch St. George’s. Wir besuchen die St. John’s Kirche und entdecken einen Markt. 18288848876_a60caf3182_mDort kaufen wir pflichtgemäß Muskatnüsse und Bananenketchup. Eine Burg gibt es auch zu besteigen. 17692730484_c906144ee1_zNach dem anstrengenden Programm freuen wir uns auf das Schiff. Heute gibt es einen „Hugo“, um den Abend einzuläuten.

5. Tag, Mittwoch 08.04.2015 18316856811_e312e303bb_m
Bridgetown, Barbados

Ein Tag am, im und auf dem Meer erwartet uns. Katermaran und Meeresschildkröten lautet unser heutiges Motto. Mit einer kleinen netten Gruppe werden wir zum Katermaran gefahren. Eine nette Crew erwartet uns dort. Wir fahren auf dem herrlichen Meer die Küste entlang und freuen uns auf unseren ersten Schnorchel-Stopp. Bald ist es soweit und wir sehen in dem klaren karibisch-grünschimmernden Wasser Schildkröten schwimmen.18127702448_dd319b29c7_z Tatsächlich werden sie angefüttert. Auf geht’s ins Meer. Ein paar Verhaltensregeln werden uns mit auf den Weg gegeben. Anfassen ja, aber nicht an die Tiere hängen. Jeder bekommt einen Schnorchel nebst Maske und rein in das herrliche Wasser. 18311664152_a388547199_m 18127742038_0ffe58ea31_mViele Schildkröten schwimmen um uns herum und kommen uns so nahe, dass wir sie streicheln können. Ein tolles und einmaliges Erlebnis! 18129589629_2f76f03ce4_mWieder an Deck gibt es den ersten Rumpunsch – auch der gehört zum Ausflug dazu. Wir werden richtig verwöhnt mit Getränken aller Art. Einen zweiten Schnorchelgang gibt es noch bei einem Kotallenriff mit Schiffswrack. 18128157350_263048493c_mJetzt gibt es auch noch Flossen zum Schnorchel dazu. Es ist immer wieder überraschend, wie viele Fische es zu sehen gibt. Die Fahrt geht weiter in Strandnähe. Leider ist das Wetter schlechter geworden und es gibt Regen. Es gibt aber auch ein leckeres Mittagessen. Wir werden mit einem leckeren Büfett überrascht. Hühnchen, Fisch, Salat, Nudeln und sogar ein sehr leckerer Kartoffelsalat. Und dazu immer wieder Rumpunsch – die Stimmung steigt. Zum Schwimmen geht es noch mal ins Meer und wir schwimmen an den karibischen Strand. Leider können wir keinen Sand mitnehmen, aber zur Erinnerung wenigstens einen Stein. Viel zu schnell geht die Fahrt zu Ende, keiner will von Bord. In Bridgetown zurück, kaufen wir noch Postkarten und Andenken und sind schon zeitig zurück auf dem Schiff. Um 17.00 Uhr startet unsere Antlantiküberquerung. Sechs Seetagen liegen vor uns – ein aufregendes Gefühl! Wir begießen unsere 1. Atlantiküberquerung mit einem Tequila Sunrise in der Happy Our. Bei der Caribbean Poolparty schwingen wir noch das Tanzbein. Warme karibische Nächte unter einem klaren Sternenhimmel muss man genießen!

6. Tag, Donnerstag 09.04.2015

Seetag1. Seetag Atlantiküberquerung –

Endlich mal ausschlafen! Ausschlafen? Zum Einen wird die Uhr in der Nacht um eine Stunde vorgestellt und zum Anderen habe ich eine Wassergymnastik zu um 08.30 Uhr gebucht! Was hast mich da geritten! Also, raus aus den Federn und zum Pool. Es erwartet mich durchmischtes Wetter. Warm, ja, aber auch windig und regnerisch. Egal, im Pool wird man ohnehin nass. Im Anschluss gleich noch mal schwimmen gehen. Wo man schon dabei ist. Der Tag hat gut gestartet. Kai liegt noch faul im Bett. Jetzt aber aufgestanden und zum Frühstück. Das Wetter wird immer besser und es regnet nicht mehr. Um 11.15 Uhr bin ich zum Indoor Cycling angemeldet. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren und jetzt habe ich Zeit und Gelegenheit. Anschließend in die Sauna zum Entspannen. Hier kann man auch in Ruhe lesen. Zum Schluss noch mal auf’s 5. Deck. 18128729588_8fafd5c74a_m 17695393823_121586188a_mDa können wir ganz in Ruhe draußen sitzen und – lesen. Wir machen hier aber auch schöne Fotos und genießen den Sonnenuntergang. Übrigens, fliegende Fische gibt es tatsächlich!18130360429_996f221ea3_z Auch an so einem entspannten Seetag gibt es in der Bella Bar einen Cocktail, um in den Abend zu starten: Aperol Spritz. Später kommen wir hierher noch mal zurück zu einer Krimilesung.

7. Tag, Freitag 10.04.2015

Seetag2. Seetag Atlantiküberquerung –

Wieder wird die Uhr in der Nacht um eine Stunde vorgestellt. Wieder klingelt mein Wecker um 07.30 Uhr. Die Morgengymnastik heißt heute Xco Walking. Man walkt mit einer Art Hantel in jeder Hand, Xco’s eben, über das Deck. An so einem schönen Morgen bringt es richtig Spaß. Da jogge ich im Anschluss doch gleich noch ein bisschen und drehe auch noch eine Runde im Pool. Der Pool gleicht einem Wellenbad und es macht richtig Spaß, zumal zu dieser Zeit niemand anderes im Wasser ist. Am späten Vormittag gehen wir gemütlich in die Sauna, nachdem Kai den Stepper malträtiert hat.Trotzdem ist der Tag heute anders getaktet, schließlich verfüge ich jetzt über neue Kenntnisse im Indoor Cycling und habe mich gleich für einen zweistündigen „Marathon“ auf dem Pooldeck angemeldet. Von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Also gibt es am Nachmittag Pizza in der Pizzaria Mare, die fast immer geöffnet hat, denn zum Abendessen schaffe ich es nicht. Auch der Prime Time Cocktail, heute ein „Bandito“ fällt aus. Pünktlich um 19.00 Uhr heißt es, sportliche Hochleistung zu bringen. Das Wetter hält sich, es gibt nur ein paar Tropfen. Zeit, den Sonnenuntergang zu bewundern, hat man nicht. Es ist anstrengend, aber macht Spaß.18317252735_71bc48b9b7_m Zwei Stunden später steigen alle glücklich vom Rad und werden mit Getränk und Obst belohnt. Nach einer kurzen Dusche gibt es noch mal Pizza und auf dem Pooldeck einen Gute-Nacht-Cocktail, wo sich ein spanischer Barde im singen versucht. Übrigens, Treppen steigen kann ich noch!

8. Tag, Samstag 11.04.2015
Seetag3. Seetag Atlantiküberquerung –
Die Morgengymnastik heißt heute Fiscial Balance. Was es nicht alles gibt. Mit einer Massagerolle betreibt man Selbstmassage. Bringt aber Spaß. Kai hat sich zum Fußballturnier angemeldet, das hier an Bord während der Seetage ausgetragen wird. Wegen der Terminlage – auch auf dem Antlantik kann es Terminnot geben – fällt das Frühstück aus. Ich ahne nicht, dass auch das Fußballspiel ausfällt, denn Kai hat sich einen Tag zu früh bereit gemacht und gehe noch einmal in die Sauna und in den Pool. Kann Urlaub schön sein! Kai geht aus Frust auf den Stepper und später treffen wir uns bei einem Vortrag „Gesunde Ernährung“. Einer der Vorträge, die hier für eine gesunde Lebensweise angeboten werden. Jetzt wurde so viel vom Essen gesprochen, dass wir erstmalig den „Atlantikbrunch“ aufsuchen. Unsere Menüzusammenstellung ist vom Vortrag geprägt. Es kommen keine Kohlehydrate auf den Teller! Die Kunst hier an Bord ist wenig zu essen. Nach einem gemeinsamen Saunagang und einem Sonnenbad haben wir heute unser Fantreffen. Jemand aus der Facebook-Gruppe hat es organisiert. Mit Sekt und Ansprache vom Kapitän – was will man mehr. Zwischendurch muss ich schnell weg um mich für morgen zum Indoor Cycling anzumelden. Ab 18.00 Uhr beginnt die Anmeldung und die Plätze sind schnell weg! Die Sportart ist sehr beliebt. Wir sind jetzt schon abendtauglich gekleidet und überbrücken die Zeit bis zu unserem Cocktail auf Deck 5. Es gibt heute einen Piña Colada.18131204530_d475730e7a_m Die Erdnüsse werden gleich weggeschoben – der Vortrag wirkt nach! Das Pooldeck ist heute gut besucht. Teile der Crew erfreuen uns mit ihrem Gesang und dann geht es noch in die AnyTime Bar. Zur Abwechslung sind wir mal Nachtschwärmer und die Uhr wird diese Nacht auch nicht vorgestellt.

9. Tag, Sonntag 12.04.2015
Seetag4. Seetag Atlantiküberquerung –

Der Tag beginnt mit morgendlichem Streching und natürlich – mit einem Bad im Pool. In der Kabine zurück schläft Kai noch. Aber nicht mehr lange, denn heute wird Fußball gespielt. Sein Einsatz dauert aber nicht lange. Als ich zum Joggen hoch komme, ist die 1. Runde schon geschafft. Um 14.00 Uhr geht es weiter. Zeit genug für mich noch mal zu laufen und für einen „Atlantikbrunch“. Wo verbringen wir die restliche Zeit? Auf unserem Deck fünf. Heute mal mit Wolldecke. Das Wetter ist immer noch herrlich, aber der Wind wird frischer. Tatsächlich ist es auf dem Pooldeck wärmer, wie wir später feststellen. Kai beginnt seine 2. Fußballrunde und ich gehe zu meiner neuen Lieblingssportart, dem Indoor Cycling. Leider ist heute auch Bergfest. Die Hälfte unserer Reise ist schon vorbei. Auf dem Pooldeck ist es ein Grund mit Sekt und Häppchen zu feiern. Warum eigentlich? Heute gibt es einen Planters Punch zum halben Preis und wir haben zur Abwechslung in der Sushi Bar reserviert. Wir lassen uns „Sushi satt“ schmecken. Erst gibt es Algensalat und dann eine Platte mit der Sushiauswahl zum Kosten und anschließendem Weiteressen17017440699_bbac36d404_m. Den 1. Gang konnte man kaum schaffen. Aus Prinzip bestellt sich Kai noch zwei Sushiröllchen nach. Es gibt auch noch Sushi Nachtisch. Drei süße Rollen. Ach ja, zur Begrüßung gab es ein Glas Sekt. Es war alles sehr lecker, aber eigentlich viel zu viel!

10. Tag, Montag 13.04.2015
Seetag5. Seetag Atlantiküberquerung –

Heute sind wir faul und schlafen länger. Dieses regelmäßige vorstellen der Uhr um eine Stunde ist irgendwie anstrengend. Wir beginnen den Tag mit dem Atlantikbrunch und wollen mal wieder in der Sonne baden. Unterbrochen wird der Pooldeckaufenthalt von Sauna und Sport und so vergeht der Tag entspannt. “ Swimmingpool“ gibt es heute als Cocktail und später wieder Party auf dem Pooldeck. Es ist recht kalt geworden. Draußen essen ist nur noch was für Camper. Erstmalig trage ich meine Softshelljacke. Auf dem Pooldeck gibt es Glühwein!

11. Tag, Dienstag 14.04.2015
Seetag6. Seetag Atlantiküberquerung –

Die Zeit vergeht wie im Flug! Um 10.00 Uhr ist Fußball angesagt. Kais Mannschaft “ The Lucky Five“ spielt gegen die Mannschaft der AIDA Crew um den 3. Platz (und verliert).17696235864_76ce213397_m 18315074092_dfc36acfbe_m Heute machen wir so viel Sport und Sauna, dass wir kaum zum Essen kommen. Vor unserem 19.45 Uhr Cocktail, der heute AIDA heißt, esse ich schon mal kurz einen Happen. Später treffen wir uns noch mit Teamkollegen in der AnyTime Bar. Dort wärmen wir uns auch vom Abendessen auf. Nur noch wenige sitzen draußen. Übrigens, von der Any Time Bar hat man auch einen tollen Ausblick auf den Sonnenuntergang.17698500683_39932a7584_z 12. Tag, Mittwoch 15.04.2015 Funchal, Madeira Auf der wunderschönen Blumeninsel waren wir schon mal. Es hat also Tradition, daß ich zum Sonnenaufgang um 07.39 Uhr den Schornstein umjogge und die Morgenstimmung mit Insel, die wir anlaufen, genieße.18131755480_d2b4437c6b_z 18133295049_7702196e83_z Um 9.00 Uhr wird fest gemacht und um 09.15 Uhr sind wir runter. Mit den Taxi (wir könnten uns dieser privaten Runfdahrt anschließen), geht es in den Osten der Insel. Das Wetter ist überwiegend schön und der Fahrer erzählt uns viel interessantes. An schönen Aussichtspunkten wird gehalten für schöne Inselfotos. Ein 250 Jahre altes, für die Insel typisches, Haus wird bestaunt. 18315696252_2ecc155e1d_mEine Korbfabrik besichtigt. Wir lernen etwas über Flora und Fauna und über ein regionales Gericht, den Dornfisch. Er wird mit langen Angeln aus der Tiefe des Meeres gefischt. Zubereitet mit Banane und viel Knoblauch wird er in der Mittagspause gleich verspeist. 16581125264_f2803ebbf9_mWir sitzen ganz Idyllisch auf der sonnigen Terrasse eines kleinen Restaurant am Meer. Die Rumfabrik darf nicht fehlen. Auf der Insel wächst viel Zuckerrohr und jetzt ist Erntezeit. Mit kleinen LKW wird es angeliefert, ausgepresst und zu Rum destelliert. Ein Concha, ein örtliches Getränk aus Rum, Honig und Orangen- und Zitronensaft wird noch verkostet. 18132050640_2a536ee711_mEs geht durch viele Tunnel und über steile Straßen die Serpentinen rauf und runter und immer (außer in den Tunneln) mit schönem Blick auf die Landschaft. Vorbei am Flugplatz, dessen verlängerte Landebahn ganz interessant anzusehen ist, geht es zu der großen Christusfigur. So eine wie in Lissabon.18132168790_15e5a6b28e_z Dort ist es besonders schön. Eine Seilbahn führt dort zu einem kleinen Badestrand mit Restaurant. Der Ort ist auch wirklich nett. Wir haben jedoch nur einen Fotostopp und können die Möglichkeiten nicht nutzen. Dem Schiff wollen wir schließlich nicht hinterher schwimmen. Um 17.30 Uhr heißt es “ Alle Mann an Deck“. Um 18.00 Uhr geht die Reise weiter. Madeira ist in jedem Fall eine Reise wert! Zum Trost, dass der schöne Tag sich dem Ende neigt, mixen die Offiziere heute zum Auslaufen leckere Cocktails und Kai macht noch schöne Bilder von der sich entfernenden Insel. Wir waren noch nie im Buffalo Steak House. Das wird heute nachgeholt. Kai hat dort schon vor der Reise reserviert für unseren Hochzeitstag. Wir haben ein schönes Essen dort. Steaks können die braten! Sonst ist heute Abend nicht so viel los. Der Tag war schön, aber anstrengend. Wir sind im Urlaubsmodus und keine Anstrengung mehr gewohnt. Anderen scheint es auch so zu gehen, denn auch in der Anytime Bar ist kaum jemand. Außerdem wird uns heute Nacht zum letzten mal eine Stunde Schlaf geklaut. Also ab ins Bett! Ach so, heute war Caipi-Time in der Bella Bar 🙂

13. Tag, Donnerstag 16.04.2015

Seetag auf den Weg nach Cádiz

Sonnenaufgang 8.21 Uhr. Ich springe spontan aus dem Bett und gehe mit meinem Fotoapparat auf Deck fünf, aber so toll ist das Schauspiel nicht. Der Himmel ist bewölkt und nur ein paar rosa Wolken zeigen sich. Wo ich schon mal aufgestanden bin: Was spricht gegen „Bodystyling“ am Morgen? Kai hat für heute die Wellnessoase gebucht. Auch eine Premiere. Bei einer 15 tägigen Reise ist es die Zeit für Experimente. Nach dem Frühstück gehen wir dort hin. Unser Fehler? Die Profies waren schon lange dort und haben fast alle guten Liegemöglichkeiten schon besetzt. Kai ist schon ziemlich sauer, als wir noch gemütliche Wasserbetten entdecken.17201730492_440a5483cc_m Bevor ich in tiefen Schlaf falle, nehme ich noch am AIDA Walk teil. Alle zusammen sollen die verbleibenden 579 Seemeilen oder 1072 Kilometer bis Cádiz laufen. Ich bin 45 Minuten dabei und laufe 11 Runden. Viel Zeit zum faulenzen bleibt mir nicht, denn um 15.45 Uhr beginnt mein Indoor Cycling. Zwischen durch habe ich aber fest geschlafen – Kai auch. Relaxen kann man hier wirklich. Die Sauna war heute aber sehr, sehr voll. Dabei war das Wetter später gar nicht schlecht. Sonnig und nicht kalt. Unglaublich aber wahr – es gibt keinen reduzierten Cocktail. Also direkt um 20.00 Uhr zum Abendessen. Wir und wenige Andere sitzen immer noch draußen beim Essen und genießen den Sonnenuntergang beim Abendessen .16995704587_c7b14a6f32_z Nun haben wir unsere Zeitzone erreicht und es ist deutlich länger hell. Der Abend ist heute ruhig ohne große Aktionen. In der AIDA Lounge trinken wir unsern Gute-Nacht-Cocktail und damit ist auch unsere Getränkekarte erschöpft. Schon wieder ist ein schöner Tag vorbei.

14. Tag, Freitag 17.04.2015

Cadiz, Spanien

Der Tag wird anstrengend, darum starten wir ihn mit einem ersten Kaffee im Bett. Unsere kleine Kaffeemaschine ist top. Um 9.00 legt das Schiff an – pünktlich zum Frühstück. Der Liegeplatz ist toll, mitten in der Stadt. Es gibt hier verschiedene Spazierwege, die farblich gekennzeichnet sind. Als erstes gehen wir in die Altstadt. Es ist noch etwas diesig, aber nicht kalt. Die Stadt ist sehr schön mit netten kleinen Parks, Palmen und anderen tollen Bäumen. Orangenbäume säumen hier den Straßenrand. 18133962449_174892dd06_mEine Blick von oben haben wir vom Torre Tavira. 18316421252_34e7aaf628_zDort gibt es auch die Camera Obscura. Wir genießen aber nur den Ausblick, denn die Camera kann nur zu bestimmten Zeiten besichtigt werden. In der Sonne genießen wir Tappas und gönnen uns eine kleine Pause. Hier gibt es auch eine sehr schöne Hafenpromenade, die uns zum Stadtrand führt. Teilweise kann man auf der Stadtmauer gehen und wir kommen auch an einer kleinen Festung vorbei. 18294142986_b9d4f408b3_mDas Wasser ist noch sehr kalt. Es ist kaum jemand im Wasser und auch wir nehmen davon Abstand. Der Strand ist aber gut besucht. Der Rückweg führt und noch mal durch die Stadt. Postkarten werden eingesteckt, noch ein kühles Getränk und dann wieder an Bord. Um 18.00 Uhr geht die Fahrt weiter und wir liegen jetzt auf dem Deck in der Sonne um Cadiz beim Ablegen nachzuschauen. Diese kleine Stadt kann man nur empfehlen! Nach der kleinen Pause, die wir jetzt einlegen, läuten wir den Abend mit einem „Sex on The Beach“ ein – ja, heute gibt es wieder das Angebot. Sicher werden wir noch mal draußen essen können und dann soll es in der Any Time Bar die Beachparty geben. Lassen wir uns überraschen, was der Abend bringt. Noch 1000 km und ein Seetag trennen und von Mallorca und dem Ende unserer Reise. Schade!

15. Tag, Samstag 18.04.2015

Seetag

Den letzten Tag unserer Reise wollen wir noch mal richtig genießen. Ans packen denken wir erstmal noch nicht. Alles wird noch mal ausgenutzt. Den Muskelkater von der letzten Gymnastik werde ich mit nach Hause nehmen! Am Abend gibt es ein leckeres Hummerbüfett. Wie viele Tiere wohl ihr Leben gelassen haben. Und dann kommt schon die Abschiedsparty. 18315325871_ea77ca7423_zObwohl der Anlass traurig ist gelingt es den Gastgebern doch immer,für tolle Stimmung zu sorgen. Wir genießen die letzten Stunden und dann kommt doch der Moment: Die gepackten Koffer müssen vor die Kabinentür gestellt werden.

16.Tag Sonntag 19.04.2015

Rückreise

Früh um 06:00 Uhr treffen wir in Palma de Mallorca ein. Diesiges Wetter. Genau das Richtige, um sich von dem schönen Schiff zu verabschieden. Schade, das die 15 Tage so schnell um waren. Sowohl die Karibik, als auch die Atlantiküberquerung waren toll. Dazu entscheidend beigetragen haben die vielen hilfreichen und immer freundlichen Geister der AIDABella-Crew. Das war jetzt unsere 5 Kreuzfahrt. 4 davon mit AIDA und es war bestimmt die schönste. Die Rückreise geht wieder über Düsseldorf. Leider war die Dame von Germanwings nicht in der Lage uns „durchzuchecken“. Bei Air Berlin ging das problemlos. Folgen in Düsseldorf: Wir mussten wir unser Gepäck wieder in Empfang nehmen und erneut einchecken. Dabei trafen wir auf eine gänzlich unfreundliche „Schalter-Dame“, die uns zwang unsere Koffer umzupacken. Wohlgemerkt, auf der Teilsstrecke Mallorca-Düsseldorf war das kein Problem. Na ja….Germanwings hat jetzt definitiv zwei Kunden weniger. Mit dieser Gesellschaft nie wieder!!!

Mehr Fotos von dieser Reise, findet Ihr auf Flickr

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